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PERG. 560 Kilometer, 6.500 Höhenmeter und fast 25 Stunden auf dem Rad: Der Perger Simon Veitl erreichte bei seinem ersten begleiteten Ultraradrennen rund um Oberösterreich den zwölften Gesamtrang. Nach 24 Stunden und 57 Minuten überquerte er die Ziellinie.

Simon Veitl schaffte 560 Kilometer in knapp 25 Stunden (Foto: Jure Gasparic)
  1 / 6   Simon Veitl schaffte 560 Kilometer in knapp 25 Stunden (Foto: Jure Gasparic)

Die ersten 200 Kilometer liefen für Veitl gut, danach machten sich erstmals Knieschmerzen bemerkbar. Nach einer kurzen Behandlung konnte er weiterfahren.

Besonders fordernd wurde die Nacht im Mühlviertel. Essen und Trinken fielen ihm zunehmend schwer, zudem sanken die Temperaturen deutlich. „Dazu kam eine sehr kalte Nacht mit nur acht Grad, die auch mental extrem fordernd war“, erzählt Veitl.

Unterstützung des Betreuerteams

Entscheidend war für ihn die Unterstützung seines Betreuerteams. „An Aufgeben habe ich zu keinem Zeitpunkt gedacht, auch wenn es zwischendurch immer wieder sehr hart war“, so Veitl. Mit Sonnenaufgang und der Unterstützung von Freunden und Verwandten entlang der Strecke fand der Perger wieder besser ins Rennen.

Vor dem Hengstpass mussten seine Beine bei Kilometer 400 noch einmal kurz behandelt werden. Danach folgte ein mehr als 20 Kilometer langer Anstieg. Auf den letzten 40 Kilometern konnte Veitl noch einmal zulegen und einen weiteren Platz gutmachen.

Gezielte Vorbereitung

Auf das Rennen hatte er sich mit vielen langen Ausfahrten, gezielter Ernährung und viel Regeneration vorbereitet. Besonders wichtig war für ihn auch die mentale Stärke, die er im Training aufgebaut hatte.

Für Veitl steht bereits fest, dass es im Ultraradsport weitergeht: „Der Grundstein für meine Reise im Ultraradsport ist gelegt. Jetzt heißt es: weiter trainieren, besser werden und im nächsten Jahr wieder voll durchstarten und die nächste Herausforderung suchen.“ Auch beim Race Around Austria möchte er im kommenden Jahr wieder antreten.


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