ÖVP/Liste Kurz setzt vor der Wahl den Fokus auf die Unentschlossenen
BEZIRK PERG. Rund 9000 unentschlossene Wähler ortet die ÖVP derzeit noch im Bezirk. Diese von den Zielen der „Neuen Volkspartei“ zu überzeugen, haben sich die regionalen Spitzenkandidaten und Funktionäre vorgenommen. Der Wahlkampf-Auftakt wurde mit einem großen Sommerfest in der Bruckmühle in Pregarten gefeiert.

Rund 50 Tage vor der Nationalratswahl im Oktober formuliert die Volkspartei klare Ziele für die Region: „Im Bezirk Perg sind wir beim letzten Wahlgang stimmenmäßig hinter der SPÖ gelegen. Heuer wollen wir am Wahlabend die Nummer 1 sein“, sagt Landesgeschäftsführer Wolfgang Hattmannsdorfer. Eine annähernd flächendeckende Besuchstour durch die rund 27.000 Haushalte des Bezirks soll das ihre dazu tun.
Ziel: stimmenstärkste Partei bundesweit
Bundesweit peilt die ÖVP/Liste Kurz an, zum zweiten Mal nach 2002 stimmenstärkste Partei zu werden. Ihren Beitrag dazu sollen die Kandidaten aus der Region leisten. Nach dem sogenannten Reißverschlussprinzip stehen sowohl auf der Landesliste als auch in den fünf Wahlkreislisten je zur Hälfte männliche und weibliche Namen. Im Bezirk Perg lautet die Kandidatenliste wie folgt: Nikolaus Prinz (Wahlkreis-Listenplatz 3, Landesliste 5), Bettina Bernhart (WK 8), Leonhard Gmeiner (LL 25), Stepahanie Merckens (LL 26) und Karl Grufeneder (LL 41). „Sebastian Kurz hat klare Botschaften, die er konsequent umsetzt. Das ist auch in unserem Bezirk mit vielen Asylwerbern wichtig“, sagt der Nationalratsabgeordnete Nikolaus Prinz, Bürgermeister von St. Nikola.
Kurz' Stil kommt entgegen
Auch Bezirksparteiobmann Bürgermeister Anton Froschauer teilt diese Meinung: „Der Stil von Sebastian Kurz kommt uns entgegen, wir werden Klaus Prinz und Bettina Bernhart in einem kurzen, umso intensiveren Wahlkmapf mit voller Kraft unterstützen.“ Um noch stärker als bisher die Personen in den Vordergrund der Wahl zu stellen, hat die ÖVP die Hürde für die Vorzugsstimmen von 14 auf sieben Prozent gesenkt. „Im Mühlviertel sind bei der letzten Wahl 4000 Vorzugsstimmen abgegeben worden, das hat schon Einfluss auf das Ergebnis“, sagt Wolfgang Hattmannsdorfer.


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