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BEZIRK PERG. Wie die im Zuge der Bilanz-Pressekonferenz vorgelegten Zahlen belegen, hatten die Mitarbeiter der Arbeiterkammer Perg auch 2018 alle Hände voll zu tun.
 

AK-Bezirksstellenleiter Kurt Punzenberger gab im Zuge der Bilanzpressekonferenz aktuelle Zahlen für das Jahr 2018 bekannt. Foto: Arbeiterkammer Oberösterreich

Von den aktuell 27.858 Mitgliedern wandten sich im abgelaufenen Jahr 5.506 mit arbeits- und sozialrechtlichen Fragen an die Arbeiterkammer Perg. Die Zahl jener Personen, die sich in der Bezirksstelle entweder telefonisch (3.804) oder persönlich (1.702) beraten ließen, blieb also konstant hoch.

In Summe 2,8 Millionen Euro für Perger Arbeitnehmer erstritten

In Fällen wo Beratung alleine nicht ausreichte, übernahm die Arbeiterkammer die Vertretung vor Gericht. In vielen Fällen mit Erfolg, wie die insgesamt über den Rechtsweg für die Mitglieder erreichte Summe von rund 2,8 Millionen Euro zeigt. Der Großteil davon – nämlich rund 2,5 Millionen – entfiel dabei auf Sozialrechtsangelegenheiten. „Hauptsächlich ging es um Pensions- und Rentenansprüche sowie um Pflegegeld. Vor allem bei Fragen rund um Pflegegeldansprüche war 2018 ein enormer Zuwachs zu verzeichnen“, informierte AK-Bezirksstellenleiter Kurt Punzenberger.

Neues Gesundheitsregister füllt sich nach und nach mit Einträgen 

Ein weiterer Schwerpunkt war im abgelaufenen Jahr die Registrierung von Beschäftigten im Gesundheitsbereich. Diese ist für Zugehörige zu Gesundheits- und Krankenpflegeberufen, sowie jene der gehobenen medizinisch-technischen Dienste seit 1.7. 2018 verpflichtend. Oberösterreichweit wurde aktuell 28.000 Pesonen im Gesundheitsregister erfasst.


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