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BEZIRK PERG. Die Bundespräsidentenwahl ist geschlagen. Das vorläufige Endergebnis im Bezirk Perg entspricht weitgehend dem bundesweiten Trend. Die Wahlkarten sind bislang noch nicht ausgezählt.

Die Wahlbeteiligung im Bezirk Perg sank im Vergleich zu 2016 um 17,79 Prozent auf 56,90 Prozent. (Foto: Wodicka)

Insgesamt 53.147 Personen aus dem Bezirk Perg waren am vergangenen Sonntag aufgerufen, einen neuen Bundespräsidenten zu wählen. 30.239 Wahlberechtigte machten von ihrem Stimmrecht Gebrauch, die Wahlbeteiligung im Bezirk lag somit bei lediglich 56,9 Prozent. 29.283 Stimmzettel waren gültig, 956 ungültig.

Deutlicher Sieg für VdB

Auch im Bezirk Perg erzielte Alexander Van der Bellen die absolute Mehrheit, der Amtsinhaber kommt hier auf 53,42 Prozent der Wählerstimmen. Am höchsten fiel die Zustimmung für ihn in Mauthausen (60,86 Prozent), Ried (60,03 Prozent) und Katsdorf (59,06 Prozent) aus. Vergleichsweise wenig Unterstützer hat VdB in Klam, hier wollen ihn „nur“ 40,26 Prozent der Wähler wieder an der Spitze des Staates sehen.

Mehr Stimmen für Rosenkranz als im Bundesschnitt

Insgesamt 21,74 Prozent der Wähler im Bezirk hätten es lieber gesehen, wenn Herausforderer Walter Rosenkranz in die Hofburg eingezogen wäre. Die Zustimmung für ihn fiel hier etwas höher aus als im Bundesschnitt, österreichweit kam Rosenkranz auf 19,1 Prozent. Die meisten Wähler konnte er mit 29,55 Prozent in Waldhausen überzeugen, sein schlechtestes Ergebnis erzielte er mit 15,78 Prozent in der „VdB-Hochburg“ Mauthausen.

Wlazny holte 13,33 Prozent in Grein

Auf Platz drei landete Tassilo Wallentin. Er konnte im Bezirk Perg 7,68 Prozent der Wählerstimmen für sich verbuchen, somit etwas weniger als im Bundesschnitt mit 8,4 Prozent. Die meisten Anhänger fand er mit 9,88 Prozent in Grein, die wenigsten in Rechberg (5,19 Prozent). Insgesamt 6,53 Prozent der Wähler im Bezirk Perg sprachen sich für Dominik Wlazny aus, bundesweit kam er auf 8,2 Prozent. Das mit deutlichem Abstand beste Ergebnis holte Wlazny mit 13,33 Prozent in Klam, das niedrigste mit 3,06 Prozent in Dimbach.

Die weiteren Ergebnisse

6,02 Prozent der Wähler im Bezirk hätten gerne Gerald Grosz als Bundespräsident gesehen. Die mit Abstand meisten Befürworter hatte er mit 10,62 Prozent in St. Georgen am Walde, die wenigsten mit 4,58 Prozent in Saxen. Für Michael Brunner stimmten 2,45 Prozent der Wähler im Bezirk, sein bestes Ergebnis holte er mit 4,37 Prozent in Dimbach. Auf den letzten Platz kam auch im Bezirk Perg Heinrich Staudinger. Für ihn votierten 2,17 Prozent, die meisten Unterstützer hat er mit 5,78 Prozent in St. Nikola.


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