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MÜHLVIERTEL. Im Zuge von umfangreichen Evaluierungsgesprächen wurden drei Volksschulen im Naturpark Mühlviertel erfolgreich rezertifiziert. Als „Naturpark-Schule“ genießen Natur- und Umweltbildung dort einen hohen Stellenwert.

  1 / 3   Die Rechberger Volksschüler freuen sich, dass ihre Schule weiterhin als "Naturpark-Schule" gilt. (Foto: Naturpark Mühlviertel)

Die Volksschulen in Bad Zell, Rechberg und St. Thomas am Blasenstein dürfen sich weiterhin als „Naturpark-Schule“ bezeichnen. Im Zuge von umfangreichen Prüfungen und Gesprächen vor Ort wurden hat Barbara Mayer die vom Verband der Naturparke Österreichs vorgegebenen Kriterien genau kontrolliert. „Man spürt, dass hier der Naturpark nicht nur gelehrt, sondern auch gelebt wird“, so das Fazit der Verbandsvertreterin.

Naturverbundenheit bei Kindern wecken

Eine Naturpark-Schule muss besonderes Engagement in diversen Naturpark-Arbeitsbereichen nachweisen und bundesweit gültige Kriterien erfüllen. Im Rahmen des Bildungsauftrages unterstützt der Naturpark Mühlviertel die Schulen bei Projekten. Die Natur- und Landschaftsvermittler setzen viele Projekttage mit den Schülern um. Mit den Naturpark-Schulen und -Kindergärten haben die Naturparke österreichweit einen konsequenten Weg eingeschlagen, um Kindern und Jugendlichen ein spielerisches Lernen mit und in der Natur zu ermöglichen. Viele Projekte und Freilandexkursionen helfen, beim Nachwuchs ein Bewusstsein für unsere natürlichen Lebensgrundlagen zu schaffen und Naturverbundenheit aufzubauen.

Bundesweit 220 Schulen und Kindergärten dabei

Derzeit gibt es im Naturpark Mühlviertel fünf Naturpark-Schulen und zwei Naturpark-Kindergärten. Österreichweit gibt es in acht Bundesländern und 37 Naturparken rund 220 Naturpark-Bildungseinrichtungen, die von über 10.000 Kindern und Jugendlichen besucht werden. Jährlich kommen neue Schulen und Kindergärten hinzu.


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