Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

BEZIRK PERG. Das AMS Perg hat die Arbeitsmarktdaten für Februar veröffentlicht. Demnach steigt die Arbeitslosigkeit in der Region wieder, befindet sich aber weiterhin auf niedrigem Niveau. Gleichzeitig gab es im Februar 825 offene Stellen im Bezirk.

Insgesamt 1.290 Personen waren im Bezirk Perg im Februar auf der Suche nach einem neuen Job. (Foto: Volker Weihbold)

„Die Februar-Zahlen sind in Perg weiterhin auf niedrigem Niveau. Im Vorjahresvergleich zeigt sich ein Anstieg der Arbeitslosigkeit, welcher vor allem durch spätere Arbeitsaufnahmen von Personen mit saisonbedingter Wiedereinstellzusage zu erklären ist. Die Nachfrage nach Arbeitskräften bleibt aber weiterhin hoch. Die Arbeitsmarktdaten der ersten März-Woche zeigen bereits wieder einen deutlichen Rückgang der Arbeitslosigkeit“, berichtet Stefan Gringinger, Geschäftsstellenleiter des AMS Perg.

129 Arbeitslose mehr

Im Februar waren Gringinger zufolge 1.290 Personen beim AMS Perg arbeitslos gemeldet (511 Frauen und 779 Männer), was einen Anstieg um 11,1 Prozentpunkte im Vergleich zum Vorjahresmonat bedeutet. In absoluten Zahlen waren somit heuer im Februar 129 Personen mehr arbeitslos gemeldet als im Februar 2022. Der Vergleich zum Vorkrisenjahr 2019 mit 1.450 Personen zeigt aber, dass die Arbeitslosigkeit im langjährigen Vergleich gesehen als niedrig einzustufen ist.

Mehr Beschäftigte

Die Arbeitslosenquote im Bezirk liegt mit 4 Prozent unter dem Landesschnitt von 4,7 Prozent. Für den Bezirk Perg bedeutet dies einen Rückgang um 0,5 Prozentpunkte im Vergleich zum Jänner 2023. Überraschend positiv zeigen sich laut Gringinger die Zahlen bei den unselbständig Beschäftigten: Mit 30.935 Personen im Jänner 2023 im Bezirk Perg sei hier ein Plus von 0,6 Prozent zum Vorjahresmonat zu beobachten.

825 offene Stellen

825 offene Stellen waren laut Gringinger im Februar 2023 beim AMS Perg gemeldet, was einen Rückgang von 47 Stellenangeboten im Vergleich zum Februar des Vorjahres bedeutet. Die meisten offenen Stellen gab es Gesundheits- und Sozialwesen, dicht gefolgt vom Produktionssektor und dem Handel. Mit jeweils knapp 50 offenen Stellen folgten das Bau- und Baunebengewerbe sowie die Gastronomie.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden