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BEZIRK PERG. Aktuell existieren in 13 von 18 Bezirken in Oberösterreich keine Notschlafstellen, darunter ist auch der Bezirk Perg.

Obdachlosigkeit ist kein städisches Phänomen. (Foto: adobeStock/Juefrateam)
Obdachlosigkeit ist kein städisches Phänomen. (Foto: adobeStock/Juefrateam)

Es gibt aktuell fünf Notschlafstellen in Oberösterreich – in Linz, Wels, Steyr, Braunau und Vöcklabruck.

Während im Zentralraum verschiedene Angebote im Bereich der Wohnungslosenhilfe bestehen, ist der ländliche Bereich diesbezüglich eklatant unterversorgt.

Dabei handelt es sich bei Wohnungslosigkeit keinesfalls um ein urbanes Armutsphänomen. Auch in den ländlichen Regionen explodieren die Wohn- und Lebenserhaltungskosten, folglich sind auch hier die Menschen davon betroffen.

Der GLB (Gewerkschaftlicher Linksblock in AK und ÖGB) fordert im Sinne einer Wohnungslosenplanung eine Notschlafstelle oder eine Notwohnmöglichkeit in jedem Bezirk.

Gerade jetzt in der Weihnachts- und Winterzeit sei es entscheidend, dass für Menschen, die ihre Wohnung verlieren, im ländlichen Raum Wohnmöglichkeiten kurzfristig zur Verfügung stehen.

Es brauche Notwohnmöglichkeiten vor Ort, damit die Menschen in dieser ohnehin krisenhaften Lebenssituation nicht auch noch ihr soziales Umfeld verlassen müssen.


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