Ökumenischer Kreuzweg für den Frieden
PETTENBACH IM ALMTAL. Irmi Irnberger ist seit fünf Jahren als Familienseelsorgerin im Dekanat Kremsmünster aktiv. Aufgrund der aktuellen politischen Feiertagsdiskussion und den - teilweise hitzigen - gesellschaftlichen Diskussionen organisiert sie einen Friedenskreuzweg.

Die Idee ist entstanden, nachdem zwei Frauen - eine Katholikin und eine Evangelische - eine heftige Diskussion bezüglich des „persönlichen Feiertags“ hatten. Sie will damit ein Zeichen setzen für ein friedliches Miteinander.
„Jeder Mensch ist gleich an Recht und Würde - dieses Mantra habe ich mir vor fünf Jahren auf mein berufliches Hemd geschrieben - ich wusste damals noch nicht wie notwendig diese Haltung ist, beziehungsweise wie politisch aktuell dieses Grundrecht einmal diskutiert werden wird“, so Irnberger.
Sie will Menschen aller Konfessionen - evanglischen, katholischen und muslimischen Menschen sowie der serbisch/orthodoxen Glaubensgemeinschaft - zum Gespräch, zur Diskussion, zum Kennenlernen ihrer Unterschiede einladen.
Musikalisch gestaltet wird der Friedenskreuzweg von der Gruppe „Kablü“. Vier stimmgewaltige Frauen interpretieren ihre Lieder zum Thema Frieden.


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