Sidl macht gegen Tierschmuggel mobil
PETZENKIRCHEN/BRÜSSEL. Der Petzenkirchner EU-Abgeordnete Günther Sidl (SP) will dem illegalen Haustier-Handel einen Riegel vorschieben.

“Hungrig, verschmutzt und viel zu früh von der Mutter getrennt – das ist die traurige Realität für viele Babywelpen. Sie werden unter grausamen Umständen gezüchtet, um danach quer durch Europa verschickt zu werden. Deshalb gehört dem illegalen Handel mit Haustieren dringend ein Riegel vorgeschoben“, so SPÖ-Europaabgeordneter Günther Sidl, Mitglied im Umweltausschuss, im Vorfeld der Abstimmung über eine entsprechende Resolution.
„Null Toleranz gegenüber falschen Haustier-Pässen“
Im EU-Parlament fordern die Abgeordneten einen Aktionsplan gegen Tierschmuggel von der EU-Kommission. Dazu gehört eine verbindliche Registrierung von Hunden und Katzen sowie strengeren Kontrollen vonseiten der Behörden und Tierärzte. Der SPÖ-Politiker fordert „null Toleranz gegenüber falschen Haustier-Pässen“. Mehr Anreize sollen auch geschaffen werden, um mehr Haustiere zu adoptieren statt zu kaufen. „Viele Hunde und Katzen warten in Tierheimen noch auf ein neues Zuhause. Auch so können wir den illegalen Tierhandel eindämmen. Jede gesetzte Maßnahme gegen Tierleid und illegalen Tierhandel ist absolut unterstützenswert“, betont Sidl.


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