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PETZENKIRCHEN. „Der Klimaschutz ist endlich in der EU angekommen“, freut sich der Petzenkirchner SPÖ-EU-Abgeordnete Günther Sidl über die jüngsten Vorschläge der EU-Kommission. Diese hat nach der Präsentation des sogenannten „Green Deal“ jetzt auch einen Entwurf für ein Klimagesetz vorgelegt.

Foto: SPÖ
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„Es ist wichtig, dass wir uns ambitionierte Ziele setzen, um die Klimaneutralität so schnell wie möglich zu erreichen – aber das darf nicht zulasten der Bürgerinnen und Bürger geschehen“, mahnt Sidl eine gerechte Verteilung der Kosten ein. „Es darf nicht sein, dass etwa Arbeitnehmer, Pensionisten und junge Familien die Zeche zahlen müssen, während es für Blockierer-Staaten, Großindustrie und Agrar-Konzerne Förderungen und Ausnahmeregelungen gibt“, so Sidl, der für eine ausgewogene Lastenverteilung zwischen den EU-Staaten, aber auch innerhalb der Gesellschaft eintritt: „Klimaschutz darf nicht heißen, dass österreichische Haushalte mehr für den Strom zahlen müssen oder sogar die Heizung tauschen müssen, während andere keinen Beitrag leisten brauchen. Für junge Familien, für die schon der Tausch des Kühlschranks eine große Herausforderung ist, ist so etwas nicht zu stemmen.“

Green Deal nutzen

„Die EU-Kommission will 1.000 Milliarden Euro für den Klimaschutz mobilisieren. Das ist eine unvorstellbare Summe, mit der das Leben der Menschen wirklich verbessert werden kann“, erklärt Sidl, der sich auch in diesem Bereich für eine verstärkte Regionalförderung einsetzt: „Der Klimaschutz wird nur dann wirklich bei den Menschen ankommen, wenn er alltagstauglich ist – etwa durch bessere Öffi-Verbindungen für Pendler, kurze Wege durch Arbeitsplätze und Kinderbetreuungseinrichtungen vor Ort - oder durch gezielte Förderungen für Gebäudesanierungen, durch die weniger Energiekosten anfallen. Dadurch könnten echte Klimaregionen entstehen, in denen die Menschen gerne leben.“


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