Premiere: Liedertafel Peuerbach lädt zum „Tag der Stimmen“
PEUERBACH. Ein Tag, der Musik, Gesang und Wirtshauskultur vereint - für die Stadt Peuerbach eine Premiere. Der „Tag der Stimmen“ am 8. Juli soll sowohl „Unter-der-Dusche-Sänger“ als auch erfahrene Chormitglieder einladen, musikalische Bekanntschaften zu knüpfen. Im Tips-Interview spricht die Leiterin der Liedertafel, Doris Amersberger über Idee und Motivation hinter der Veranstaltung.

Tips: Welche Idee steckt hinter dem „Tag der Stimmen“?
Doris Amersberger: Die Idee entsprang aus der „romantischen“ Vorstellung, wie schön es doch wäre, wenn in einem Ort, an verschiedenen Plätzen, Gesang erklingt. Gesang macht gute Laune, zaubert ein Lächeln in die Gesichter, lässt die Menschen zusammenrücken. Somit ging die Liedertafel ans Werk, in Kooperation mit der LMS Peuerbach und mit der Chorakademie Hausruck als Organisationspartner.
Was erhoffen Sie sich von der Veranstaltung?
Im Vordergrund steht die Freude am Singen, das Kennenlernen neuer Musikrichtungen. Wir erhoffen uns, dass es ein Tag der musikalischen und menschlichen Begegnung wird, der erfahrene Sänger neue Aspekte des Singens, neue Genres kennenlernen lässt und „unerfahrene“ Sänger auf den Geschmack bringt. Wichtig sind uns auch die Jugendlichen, sie sind die Sänger von morgen.
Welchen Stellenwert hat Musik und Gesang in der Gesellschaft?
Musik kann in viele Facetten aufgeteilt werden. Es kommt immer auf das Wohlwollen der Politik an. Wenn der Politik Kultur und Musik wichtig sind, setzt diese Maßnahmen, dass Kultur konsumiert und das Musik ausgeübt wird. Ich habe das Gefühl, dass Singen, speziell Chorsingen wieder beliebter wird, da auch Fernsehformate das Chorsingen behandeln. Singen ist ein Lebenselexier – das Chorsingen stärkt das Immunsystem und senkt Stresshormone – dies ist wissenschaftlich erwiesen.


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