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BRUCK-WAASEN/PEUERBACH/STEEGEN. Die acht Infoabende, an denen über die Zukunft der Gemeinden Bruck-Waasen, Steegen und Peuerbach diskutiert wurde, an denen auch Emotionen und Kritik der Bürger Platz fanden, gingen am 13. Oktober in Stefansdorf ins Finale.

Bis auf den letzten Platz war der Saal beim Infoabend in Stefansdorf gefüllt.
Bis auf den letzten Platz war der Saal beim Infoabend in Stefansdorf gefüllt.

Gerüchte und Unwahrheiten ausräumen, Vor- und Nachteile der Fusion aufzeigen, das war der Grundgedanke dieser Abende. Nach der Präsentation der allgemeinen Informationen zur Fusion von den Bürgermeistern Peter Sattlberger (Bruck-Waasen), Wolfgang Oberlehner (Peuerbach) und Steegens Vizebürgermeister Franz Bauer (Bürgermeister Herbert Lehner ließ sich entschuldigen) waren die Bürger am Wort und sparten dabei nicht mit Kritik. Sie stellten Fragen und äußerten ihren Unmut, lieferten selbst Argumente für oder gegen eine Fusion. Die Bürgermeister Peter Sattlberger und Wolfgang Oberlehner standen dabei Rede und Antwort. Ein Argument für eine Fusion war, dass man ja bereits jetzt viel in den Gemeinden teile. „Ganz verstehe ich die Diskussion nicht. Wir jammern auf hohem Niveau. Wir leben ja jetzt schon alle zusammen, wir nutzen viele Einrichtungen gemeinsam und nun tut man so, als würden die anderen die Pest haben. Wir sollten uns nicht auseinandertreiben lassen“, merkte ein Besucher an. Kritik aus den Reihen jener, die einer Fusion eher skeptisch gegenüberstehen, kam in Bezug auf die finanzielle Situation der Stadt Peuerbach. Es wäre nur eine „Rettung der Gemeinde Peuerbach“, brachte ein Besucher vor. Dies entkräftigten die Bürgermeister durch den höheren Vermögensstand der Stadtgemeinde. Kritisch hinterfragt wurde von einigen Gästen auch die Objektivität der, an der Diskussion rund um die Fusion beteiligten Personen. Auch die Infobroschüre zur Zusammenlegung, die an die Bürger verschickt wurde, würde zum Großteil nur die Vorteile eines Zusammenschlusses unterstreichen, meinte ein Gast. Das stimme nicht. „Wir wollen mit Sicherheit nichts beschönigen“, hieß es dazu von den Verantwortlichen.


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