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PEUERBACH. Die Kreuzerl am Peuerbacher Wahlzettel sind gesetzt, ein erstes Ergebnis steht fest. Als deutliche Wahlsieger gehen Wolfgang Oberlehner (ÖVP), Roland Schauer (Gemeinsame Zukunft Bruck-Waasen/Peuerbach) und Fritz Peham (SPÖ) hervor. Weniger gut lief es für FPÖ-Kandidat Johannes Donninger, die Grünen, die zwei Mandate einbüßen, und Martin Gollner von der Bürgerliste Peuerbach, der trotz letztem Platz sein Wahlziel erreicht hätte.

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2693 von 3695 wahlberechtigten Peuerbachern wählten am 8. April Wolfgang Oberlehner (ÖVP) und Fritz Peham (SPÖ) in die Stichwahl am 22. April. Einen Wahlerfolg gab es für die Bürgerliste „Gemeinsame Zukunft Bruck-Waasen/Peuerbach“ mit Spitzenkandidat Roland Schauer. Seine Liste wird beim erstmaligen Antreten zweitstärkte Fraktion im Gemeinderat vor SPÖ und FPÖ. Weniger gut lief es für die Bürgerliste von Martin Gollner, mit 171 Stimmen bei der Bürgermeisterwahl und 3,84 Prozent im Gemeinderat (102 Stimmen) platziert sich der Gemeindearzt auf den letzten Platz. Dennoch sei er mit dem Ergebnis zufrieden, denn sein Wahlziel, eine Stichwahl zu provozieren, sei erfüllt. Enttäuschung bei den Grünen, sie verpassen knapp ein zweites Mandat und verloren so im Vergleich zur Wahl 2015 zwei Mandate im Gemeinderat. Die FPÖ verliert ebenfalls zwei Mandate, die ÖVP eines und die SPÖ bleibt bei ihren vier Mandaten. Eine Überraschung gab es im letzten der vier Wahlsprengel: Dort erhielt Roland Schauer die meisten Stimmen, noch vor Wolfgang Oberlehner, der in den anderen drei Sprengeln als Sieger hervorging.

Wahlberechtigte: 3695abgegebene Stimmen: 2751bei Bürgermeisterwahl:ungültig: 58 Stimmengültig: 2693 Stimmenbei Gemeinderat:ungültig: 97 Stimmengültig: 2654 StimmenFür ein Gemeinderatsmandat wurden 96 Stimmen benötigt.Wahlbeteiligung: 74,45 Prozent

Das sagen die Kandidaten:

Wolfgang Oberlehner (ÖVP)

» Ich glaube, als Bürgermeisterkandidat bei fünf Kandidaten 44 Prozent zu erreichen, ist schon ein sehr gutes Ergebnis ist. Ein Fünfer vorne wäre mir natürlich noch lieber gewesen aber ich bin auch so zufrieden. Wir haben auch eine Mehrheit im Stadtrat, das ist ein guter Erfolg.«

Roland Schauer (GZBWP)

» Ich bin sehr glücklich. Wir sind zweitstärkte Fraktion beim ersten Antreten. Als Bürgermeisterkandidat bin ich sehr zufrieden drittstärkste Kraft zu sein. Fast 500 Wähler trauen mir das Amt ohne bestehende Parteistruktur zu. Ich bin froh für mein Team, weil wir viel Energie hineingesteckt haben. Das motiviert noch mehr im Gemeinderat gut mitzuarbeiten. «

Fritz Peham (SPÖ)

» Ich bin sprachlos. Es ist einfach schön, denn beide Wahlziele, vier Mandate und in die Stichwahl zu kommen, haben sich erfüllt. Es hat diese Situation bei uns noch nicht gegeben. Ich denke die Themen sind gesagt, die Bevölkerung hat alle Informationen, die sie braucht, um erneut eine Wahl zu treffen.«

Johannes Donninger (FPÖ)

» Es ist enttäuschend und schade, dass die Proteststimmung im ehemaligen Gemeindegebiet Bruck-Waasen bezüglich der Fusion so durchgeschlagen hat. Dennoch glaube ich, dass es in Zukunft eine gute Zusammenarbeit geben wird, egal wie die Stichwahl, die in dieser Form vorhersehbar war, ausgeht.«

Leopold Gfellner (Grüne)

» Elf Stimmen fehlen auf das zweite Mandat, das wir noch gerne gehabt hätten. Für uns ist es sehr unglücklich, dennoch werden wir weiterarbeiten wie zuvor, denn es braucht auch in Zukunft wie bisher grüne Gedanken im Gemeinderat. Wir haben schon bewiesen, dass auf uns Verlass ist.«Leopold Gfellner Grüne

Martin Gollner (ToP)

» Ich bin zufrieden, da mein Wahlziel war, dass eine Stichwahl stattfindet. Dieses Ziel wurde mit der Bürgerliste Peuerbach erreicht. So hat der Spitzenkandidat der ÖVP nur 44 Prozent auf sich verbuchen können. Als Bürgermeisterkandidat bin ich stolz, mit 172 Stimmen deutlich über meiner Partei gewählt worden zu sein.«


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Gastuser
Gastuser
11.04.2018 10:40

Bürgermeister hauptberuflich

Oberlehner würde also falls er Bürgermeister wird weiterhin Geschäftsführer von Heuberger Reisen bleiben und so wie in den letzten Jahren wochenlang mit dem Bus auf Reisen sein. Ist das schon gerecht, dass man dafür eine Bürgermeistergage von ca. € 6.500,-- kassiert?

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Gastuser
Gastuser
11.04.2018 12:34

???

Dr. Gollner wiedermal? :-)
Wie kommen Sie auf diese Aussage?

n
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Gastuser
Gastuser
12.04.2018 07:43

Peham Fritz - warum nicht?

Eine Bürgermeisterwahl ist eine Sympathiewahl und dieser Effekt fehlt bei Herrn Oberlehner zur Gänze zumindest gegenüber dem normalsterblichen Volk

n
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Gastuser
Gastuser
11.04.2018 07:55

Wahlziel Gollner

Gollner's Wahlziel war nach eigener Aussage aber 30% (selbst sah er sich bei 20%) und somit selbst in die Stichwahl zu kommen. Knapp daneben ist leider auch vorbei... ;-)