3800 Bäume für den Klimaschutz gepflanzt
PEUERBACH. Sturmschäden und der Borkenkäfer zwangen Johann Aschauer vulgo „Schick z“Mühlbrenning“ im heurigen Jahr seinen Wald auf 1,8 Hektar abzutragen. Mit Unterstützung der Forstabteilung der Bezirkshauptmannschaft Grieskirchen/Eferding und einer Baumschule konnte er aber einen neuen Wald mit 3.800 Bäumen pflanzen und will damit seinen Beitrag zum Klimaschutz leisten.

Die Sortenmischung aus Lärchen, Douglasien, Eichen, Weißtannen, Buchen und Hainbuchen soll sich dem Anstieg der Temperatur besser anpassen als die althergebrachte Fichtenmonokultur und für nächste Generationen einen guten Baumbestand sichern. Diese Tiefwurzler überstehen leichter Trockenperioden und Stürme, die in Zukunft durch den Klimawandel verstärkt auftreten könnten. Aschauer betont, dass er auch eine Verantwortung für die Zukunft fühle und jeder einzelne Baum dafür wichtig sei. „Wir dürfen den Kopf nicht in den Sand stecken. Und mit dem neuen Wald hab ich a richtige Freud“, auch wenn ich (wirtschaftlich) nix mehr davon hab“, erzählt Aschauer. Dass der Peuerbacher auch auf seinen Reisen ökologische Grundsätze beherzigt und dafür lieber Bahn und Bus nimmt als das Flugzeug, ist für ihn selbstverständlich.


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