W.E.B Windernergie AG mit erfreulichem Zwischenergebnis
PFAFFENSCHLAG. Die Inbetriebnahme von neuen Kraftwerken und sehr gute Windverhältnisse zu Jahresbeginn bescherten der W.E.B ein außerordentlich erfreuliches Zwischenergebnis. Vier Monate sehr gute Windverhältnisse - von Jänner bis April - genügten, damit die W.E.B im ersten Halbjahr ein Ergebnis über den Erwartungen erzielen konnte.

Der Mai setzte den positiven Trend fort und so konnte auch der etwas windschwächere Juni nicht mehr am guten Zwischenergebnis rütteln. Im Vergleich zum Vorjahr konnte der Umsatz um 25 Prozent gesteigert werden, das Ergebnis vor Steuern gar um 56 Prozent und das Ergebnis je Aktie stieg von Euro 15 auf Euro 22,6 um 50 Prozent.
„Selbstverständlich darf man dieses Ergebnis nun nicht mit zwei multiplizieren, um auf das Jahresergebnis schließen zu können, sind doch die Sommermonate Juli und August traditionell die windschwächsten Monate des Jahres. Aber zarte Hoffnungen, neuerlich ein Rekordergebnis nach 2014 einzufahren, dürfen gehegt werden“ zeigt sich W.E.B-Sprecher Gerald Simon noch etwas zurückhaltend, was das Jahresergebnis betrifft.
Nicht nur der gute Wind zu Jahresbeginn trägt zu diesem erfreulichen Zwischenergebnis bei, sondern auch die neuen W.E.B-Kraftwerke, vor allem in Kanada. Von Jänner bis April wurden Anlagen an weiteren vier Standorten in Nova Scotia in Betrieb genommen. Das führte dazu, dass der W.E.B-Umsatz, allein in Kanada, von einer guten halben Million Euro auf über 3,5 Millionen Euro gesteigert werden konnte. Im vierten Quartal werden voraussichtlich noch sechs Anlagen in Auersthal und Spannberg dazukommen, die mit ihren 16 MW installierter Leistung, sicherlich auch noch ihr Scherflein zu einem gelungenen Jahresergebnis beitragen könnten.


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