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PFAFFENSCHLAG. Mit einem neuen Höchststand in der W.E.B-Gesamtproduktion und einem Produktionsplus gegenüber der Jahresprognose endet ein nicht nur aus meteorologischer Sicht außergewöhnliches Jahr 2015.  Die äußerst erfreuliche Jahresgesamtproduktion von 718.210 MWh (Steigerung von über 100.000 MWh gegenüber dem Vorjahr) fußt vor allem auf den starken Ergebnissen der Monate Jänner bis Mai, welche, mit Ausnahme des Februars, deutlich überplanmäßig abschnitten. Die Photovoltaik-Sparte profitierte von den klaren und sonnenreichen Tagen im Dezember 2015. Sie schneidet ebenfalls in allen Produktionsländern deutlich positiv ab. Die Trockenheit wurde zum Problem bei der Wasserkraft, weshalb die Produktion der Wasserkraftsparte deutlich unter Plan verlief.

Foto: W.E.B Windenergie AG
Foto: W.E.B Windenergie AG

Der Jänner 2015 markierte sogar den neuen W.E.B-Monatsrekord mit über 82.700 MWh. Ebenfalls in diese Zeit fielen die Inbetriebnahmen von fünf kanadischen Standorten mit insgesamt elf Windenergieanlagen der 2 MW-Klasse mit denen die W.E.B ihr Produktionspotential weiter ausbaute. „Die üblicherweise windschwächeren Sommermonate schnitten dieses Jahr durchgängig unterplanmäßig ab. Über Tage und Wochen andauernde Netzabschaltungen in Neuhof, Höflein und Wörbzig drückten zusätzlich die Produktion. Erst im Herbst konnten wir durch die windstarken Monate September und November unser Produktionsplus wieder soweit ausbauen, dass auch ein unterdurchschnittlicher Dezember zu kompensieren war,“ informiert Gerald Simon von der W.E.B-Kommunikation. 

Mit sechs neuen Windkraftanlagen in Spannberg II und Auersthal II (insgesamt ca. 16 MW) stockte die W.E.B ihre Kraftwerksflotte Anfang Dezember weiter auf. Schlussendlich waren es nicht nur die nicht beeinflussbaren guten Windverhältnisse, sondern auch der technisch sehr stabile Kraftwerksbetrieb, welche ermöglichten, die Windernte zu maximieren.

Unterdurchschnittliche Produktion im Dezember

Der wärmste Dezember seit Beginn der Wetteraufzeichnungen setzt den Schlusspunkt eines klimatologisch außergewöhnlichen Jahres 2015. Nicht nur in Europa, sondern auch in Nova Scotia (Kanada) verlief der Dezember sehr warm und viel zu trocken. Vor allem aber die stabile Luftschichtung in Mitteleuropa drückte die Gesamtproduktion mit 65.553 MWh unter den erwarteten Monatswert.

Der Ausklang des Sturmtief Nils ließ die Anlagen Anfang Dezember noch überplanmäßig produzieren. Danach setzte in Österreich und Südböhmen der Wind aus und man konnte vielerorts die stabile Schichtung der Luft (Inversionswetterlage) ohne Ausgleichsströmungen beobachten. Demnach fielen auch die Produktionszahlen in Österreich und Tschechien deutlich unter die Sollmarke. Gänzlich anders verlief die Produktion in Deutschland und Frankreich. Dort war über den ganzen Monat hinweg starkes Windaufkommen zu beobachten und so konnte dort deutlich über Plan produziert werden. Auch in Kanada erreichte man wieder ein positives Ergebnis.

Die Sparten im Überblick

Windenergie:

Produktion liegt unter dem Soll: -9,7%

Windpark mit dem besten relativen Ergebnis: Francop +56,7%

Windkraftanlage mit der stärksten absoluten Produktion: Kuhs, 895 MWh

Sonnenenergie:

Sonnenstromerzeugung über den Erwartungen: +20,4%

Bestes Kraftwerksergebnis relativ: Heidenreichstein +34,7%

Wasserkraft:

Wasserkraftproduktion hinter Plan: -28,5% 

Produktionsverlauf bisher:

Produktionsergebnis der W.E.B im Dezember: 65.553 MWh*

Kumuliertes Ergebnis des Jahresverlaufes: 718.210 MWh*

Prozent der Jahresprognose: 101,2%*  

*Alle Werte inklusive Beteiligungen

Quelle: W.E.B


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