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PFARRKIRCHEN. SPÖ-Bürgermeister Herbert Plaimer tritt den Ruhestand an. Für die nun anstehende Nachfolge stellt sich Daniela Chimani der Wahl zur Bürgermeisterin. Der Termin soll mit der bevorstehenden Nationalratswahl abgestimmt werden.

Daniela Chimani übernimmt mit Herbert Plaimers Rücktritt ab 30. Juni 2019 sämtliche Aufgaben als Gemeindechefin. „Sie war bislang als Vizebürgermeisterin tätig und hat daher entsprechend Erfahrung, kennt alle Projekte und sie ist eine allseits anerkannte Persönlichkeit sowie versierte Lokalpolitikerin. Als überparteiliche Kandidatin hat Daniela Chimani auch die volle Unterstützung der Orts-SPÖ und sie wird eine sympathische persönliche Note ins Pfarrkirchner Gemeindeamt mitbringen“, so Herbert Plaimer. Die bis zur Wahl als Ortschefin amtierende Daniela Chimani ist ausgebildete Bankangestellte. Sie ist verheiratet, sie und ihr Mann Christian haben vier Kinder. „Ich habe auch den absoluten Rückhalt in meiner Familie“, so Chimani. 

Hauptberuflich tätig

„Ich übe das Amt ab sofort hauptberuflich aus, um für die Bürger sowie für Pfarrkirchen hundertprozentig da zu sein. Ich werde nun eine Gemeinde führen, in der die Finanzen durch sparsame und zielgerichtete Politik gesichert sind. Aus dieser Position möchte ich den neuen Kurs für Pfarrkirchen fortsetzen“, sagt Chimani.

17 Jahre Ortschef

Herbert Plaimer hatte am 21. Juni 2002 als Bürgermeister begonnen. Er blickt damit auf 17 Jahre als Ortschef zurück. Der nun 63-Jährige kommentiert seinen Entschluss so: „Meine Entscheidung habe ich in der festen Überzeugung und nach reiflicher Überlegung getroffen, zur richtigen Zeit das Richtige zu tun.“ In seine Ära fielen unter anderem so wichtige Projekte wie die Sanierung der Gemeindestraßen, der Ausbau des Kanalsystems sowie die Fassung einer zusätzlichen Quelle für eine sichere Trinkwasser-Versorgung. Den Weg als Bürgermeisterin eines lebens- und liebenswerten Pfarrkirchens will Daniela Chimani fortsetzen. Noch nicht fertiggestellte Projekte liegen nun in ihren Händen, etwa der Aus- und Neubau der Wasserleitungen und die Weiterführung der Gemeindekooperationen mit den Nachbargemeinden.


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