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PIERBACH. Konstanter Beliebtheit als Ausflugs- und Wanderziel erfreut sich die Burgruine Ruttenstein. Für Mai plant der Ruttensteiner Erhaltungsverein die nächste Arbeitsetappe in Sachen Mauersicherung. Unterdessen sind die Bur(g)enziegen nach der Winterpause wieder bei der Burgruine anzutreffen.

Nicht nur Kinder haben ihre helle Freude mit den Bur(g)enziegen. Foto: Greindl
Nicht nur Kinder haben ihre helle Freude mit den Bur(g)enziegen. Foto: Greindl

„Mit der primären Absicherung des Mauerwerks, vor allem im Westteil der Ruine, werden wir sicher noch fünf bis sechs Jahre beschäftigt sein“, sagt Erwin Himmelbauer, Obmann des Erhaltungsvereins. 2017 haben sich die fleißigen Burgenretter zu diesem Zweck einen eigenen Baukran beschafft. Himmelbauer: „Zwei Jahren lang haben wir mit Leihkränen gearbeitet, allerdings war der An- und Abtransport extrem kompliziert und die Kosten waren hoch.“

Aufwändige Landschaftspflege

Aufwändig ist auch die Pflege der Innenburg, wo das Gras vier- bis fünfmal pro Jahr gemäht werden muss. Bei der Landschaftspflege außerhalb der Burg haben sich die Burenziegen, die der Erhaltungsverein angekauft hat, sehr bewährt. „Wir haben derzeit sechs Tiere, die vor wenigen Tagen von ihrem Winterquartier beim Bauernhof Kastenhofer wieder zurück zur Burg übersiedelt sind“, berichtet der Obmann.

Ziegen fressen Stauden ab

Mit den Ziegen, liebevoll Bur(g)enziegen genannt, hat man mehrere Fliegen mit einer Klappe geschlagen: „Sie halten die Flächen rund um die Burg von Stauden frei, verhindern so, dass die Burg wieder zuwächst und ersparen uns das extrem mühsame Staudenschneiden im Gelände. Dazu sind sie eine echte Attraktion für unsere Besucher.“

Bergfeuer im Juli

An die Stelle des sehr wetterabhängigen Musikkabaretts, das der Erhaltungsverein bisher elf Mal veranstaltet hat, ist vor zwei Jahren das Bergfeuer getreten. Termin ist heuer der 27. Juli.


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