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Online Redaktion, 03.10.2018 12:55

PÖGGSTALL. Rund 26.000 Imker gibt es in Österreich. Einer von ihnen ist der gerade einmal neunjährige Pöggstaller Maximilian Neuninger. Tips hat den Nachwuchsimker auf seinem Hof besucht.

Imker Maximilian Neuninger kümmert sich liebevoll um seine tausenden Bienen.
Imker Maximilian Neuninger kümmert sich liebevoll um seine tausenden Bienen.

„Wenn die Bienen aussterben, dann werden auch die Menschen sterben“, soll Albert Einstein einmal gesagt haben. Damit es nicht soweit kommt, hat sich Maximilian Neuninger etwas überlegt. Er hat eine Ausbildung zum Imker gemacht und sich Bienen nach Hause geholt. Vier Bienenstöcke werden seither von dem Volksschüler betreut. Begonnen hat alles vor rund zwei Jahren in der Schulbibliothek. Dort entdeckte der junge Pöggstaller Bücher über Bienen, die eine Leidenschaft weckten, die bis heute anhält. Dass er dann auch noch einen Imker zum Nachbarn hatte, war glückliche Fügung. „Er hat mir alles gezeigt“, erzählt Maximilian über seine Anfänge. Mittlerweile ist der Neunjährige zu einem wahren Fachmann herangereift und hat auch seinen Vater Markus Neuninger mit seiner Passion angesteckt. Gemeinsam haben sie an der Landwirtschaftlichen Fachschule Edelhof die Imkerschulbank gedrückt. Der Neueinsteiger-Lehrgang wurde erfolgreich absolviert. Dort war Maximilian der mit Abstand jüngste Teilnehmer und brachte seine deutlich älteren Imkerschulkollegen mit seinem Wissen immer wieder zum Staunen. Heuer konnte der „Naturbursch“, wie ihn sein Imker-Nachbar liebevoll nennt, seinen ersten Honig ernten. „Voll gut ist der“, berichtet Maximilian stolz.

Entfachte Liebe

Dreimal sei er bisher schon gestochen worden, abgeschreckt hat das den Neunjährigen allerdings nicht. „Bienenstiche sind ja gesund“, erzählt der junge Imker. „Ich bin natürlich stolz, dass er ein Hobby hat, das er so durchzieht“, freut sich Vater Markus Neuninger über das Tun seines Sohnes. Er hätte auch bei ihm eine Liebe für die Imkerei entfacht. Ohne Bienen könnten jetzt beide nicht mehr. „Die Arbeit hat etwas sehr Beruhigendes“, so Neuninger. Was Maximilian später wohl einmal beruflich machen möchte? Da gibt es viele Pläne. „Vielleicht Youtuber oder Imker mit 90 Bienenstöcken“, überlegt der vielleicht jüngste Bienenzüchter Österreichs.


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