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Sonderausstellung bietet Einblick in das Schicksal der jüdischen Bevölkerung des Waldviertels

Katharina Vogl, 23.07.2018 11:20

NEUPÖLLA. Mit 1. Mai wurde im Ersten österreichischen Museum für Alltagsgeschichte die Sonderausstellung „Jüdische Familien im Waldviertel und ihr Schicksal“ eröffnet.

Die prominent besetzte Eröffnung der Sonderausstellung am 1. Mai. Foto: Josef Polleroß
Die prominent besetzte Eröffnung der Sonderausstellung am 1. Mai. Foto: Josef Polleroß

Prominent besetzt war die Eröffnung unter anderem mit Vizekanzler a. D. Wolfgang Brandstetter, Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka, der Leiterin des Museumsmanagements NÖ, Ulrike Vitovec oder der Direktorin des jüdischen Museums in Wien, Danielle Spera.

Anlässlich des 80. Jahrestages des „Anschlusses“ Österreichs an Hitlerdeutschland bietet das Museum einen Einblick in das Schicksal der jüdischen Bevölkerung des Waldviertels.

Die Ausstellung umfasst Originaldokumente und Bildreproduktionen, „erzählte Geschichte“ in Form von historischem Filmmaterial und Interviews mit Zeitzeugen. Dazu kommt eine wissenschaftlich fundierte, gut lesbare, 700-seitige Begleitpublikation von Friedrich Polleroß. Die Ausstellung ist bis 30. September 2018 zu sehen.


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