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POLLING. Zwei Strommasten sowie in weiterer Folge das Dach eines Hauses wurden beschädigt, als ein 38-jähriger Drogenlenker am 28. September um 7.45 Uhr mit seinem PKW auf der B141 von der Fahrbahn abkam.

Der 38-Jährige flüchtete während der Versorgung plötzlich aus dem Krankenhaus. Symbolfoto: Wodicka

Der 38-Jährige aus dem Bezirk Ried fuhr aus bislang unbekannter Ursache in einer leichten Linkskurve geradeaus über eine Böschung in das angrenzende Feld. Nach 120 Metern prallte der PKW gegen einen Holzstrommasten, wodurch dieser ausgerissen wurde. Nach weiteren 30 Metern fuhr er  noch einen Strommasten um, daraufhin kam der Wagen zum Stehen.

Lenker stand unter Drogen

Der Lenker wurde mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus Ried gebracht, ein Alkotest konnte aufgrund der Verletzungen nicht durchgeführt werden. Bei der ärztlichen Versorgung wurde jedoch eine Suchtmittelbeeinträchtigung festgestellt, die Blutprobe wird an das Gerichtsmedizinische Institut Salzburg gesendet.

38-Jähriger flüchtete aus Krankenhaus

Noch während er versorgt wurde, lief der 38-Jährige plötzlich in unbekannte Richtung davon. Um 11 Uhr kehrte er mit seiner Muttere wieder ins Krankenhaus zurück. Am PKW und den beiden Strommasten entstand durch den Unfall Totalschaden, durch die Schwingungen der Stromkabel beim Umstürzen der Masten wurden bei einem Haus der Dachständer sowie die Dacheindeckung beschädigt.

Strom fiel für mehrere Stunden aus

Dadurch war die Stromversorgung im Nahbereich der Unfallstelle für mehrere Stunden unterbrochen. Die Freiwilligen Feuerwehren Ornading und Wildenau bargen das Fahrzeugwrack. Es wurde festgestellt, dass dem 38-Jährigen der Führerschein bereits entzogen worden war.


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