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PRAMBACHKIRCHEN. Wenn der Most in die Gläser gefüllt und regionale Schmankerl für den kulinarischen Genuss kredenzt werden, lädt die Landjugend gemeinsam mit der Bauernschaft zur Jungmostverkostung in Prambachkirchen. Verkostet und die Mostprinzessin gewählt wird am 24. November um 20 Uhr im Kultursaal in Prambachkirchen.

  1 / 2   Juliane Reif aus Fraham, Elisabeth Stogmeyer aus Scharten und Helena Hehenberger aus Pupping stellen sich der Wahl zur Mostprinzessin.

Bei der Jungmostverkostung kann man nicht nur regionale Schmankerl von Jungmost bis Schnaps und belegten Broten wählen, sondern auch die heurige Mostprinzessin. Es wird im Vorhinein getippt, welche Kandidatin gewinnen wird. Aus den richtigen Tipps wird der Gewinner gezogen. Juliane Reif, Helena Hehenberger und Elisabeth Stogmeyer stellen sich der Wahl zur Mostprinzessin.

 

Motiviation zur Wahl

Tips hat die drei Kandidatinnen nach ihrer Motivation zur Wahl anzutreten befragt: „Bereits als Kind hab ich am elterlichen Betrieb beim Mostmachen zugesehen und geholfen, es war faszinierend für mich zuerst gemeinsam das Obst zu klauben und schlussendlich den frischen Apfelsaft zu kosten. Auch in der Landwirtschaftsschule haben wir einiges über das Obst und die Mostproduktion gelernt, im Zuge eines Schulprojekts organisierten wir eine Veranstaltung unter dem Namen „Geheimnisse des Mostes““, erzählt Juliane Reif. Als Mostprinzessin würde sie vor allem junge Leute davon überzeugen, dass Most mehr als nur eine „Landessäure“ ist. „Das vielfältige Getränk ist einfach ein Teil der oberösterreichischen Kultur, es passt perfekt zu jedem Anlass und schmeckt obendrein noch sehr gut“, so Reif. Die Bewahrung der Tradition ist Helena Hehenberger besonders wichtig: „Ich nehme an der Wahl teil, weil ich der Meinung bin, dass Traditionen gefördert und nicht abgeschafft werden sollten. Da meine Familie schon seit Generationen Most selbst herstellt, bin ich damit aufgewachsen und kann mir ein Sonntagsmenü nicht ohne einen guten Apfelmost vorstellen.“ Für die Vermarktung des beliebten Obstgetränks will sich Kandidatin Elisabeth Stogmeyer einsetzen: „Ich möchte Mostprinzessin werden, weil ich aus dem Naturpark Scharten komme und weil ich durch meine Tourismusschule mehr über Most kennen gelernt habe und so für die Vermarktung von Most stehe“.


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