Landwirt löschte brennendes Feld mit Wasservorrat aus Güllefass
PREGARTEN. Am Donnerstag Nachmittag geriet ein bereits abgedroschenes Feld in Selker in Brand. Der Besitzer, Landwirt und Feuerwehrmann Herbert Reindl, sah die Rauchwolke und alarmierte die Feuerwehr. Er wollte nicht tatenlos auf seine Kameraden warten und begann mit Traktor und Güllefass mit der Brandbekämpfung. Als seine Kameraden eintreffen, war der Brand schon gelöscht.

Als hätte er es geahnt: Schon Wochen zuvor hatte Herbert Reindl das Fass mit 5400 Litern Löschwasser aus seinem angrenzenden Selkerbach gefüllt - und das aus Eigeninitiative! Das Löschwasser wäre aber nicht nur für ihn gewesen, sondern auch für eventuelle Feld- und Wiesenbrände bei umliegenden Bauern.
Löschwasser-Vorrat in Güllefässern
Die Kameraden der FF Selker-Neustadt fanden die Idee mit dem Löschwasser gut und baten vor einigen Wochen auch weitere Landwirte, dass sie ihre Güllefässer füllen. An den Bildern sieht man, wie wichtig vorbeugender Brandschutz ist! Hätte Herbert nicht deartig schnell große Wassermengen zur Stelle gehabt, wäre ein viel größerer Schaden nicht zu verhindern gewesen.
Wasserversorgung ist Herausforderung
Besonders in abgelegenen Gebieten ohne Gewässer stellt eine ordentliche Löschwasserversorgung eine große Herausforderung dar. „Wir danken unseren hilfsbereiten Bauern für die vorbildliche Zusammenarbeit mit der Feuerwehr. Danken möchten wir aber vor allem dir, lieber Herbert, für dein uneigennütziges Handeln für Denken an deine Mitmenschen!“


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