Ein Original aus Pregarten: Willi Postl ist Meister an der Trompete und am Kochlöffel
PREGARTEN. Wenn Gastwirt Wilhelm „Willi“ Postl in den 80ern und 90ern zu seinen legendären Zeltfesten in Selker lud, kamen sie alle: Falco (!) war da, Opus und Status Quo ebenso, und die Zillertaler Schürzenjäger spielten sogar fünf Mal auf. Heute mag“s Willi Postl a bissi ruhiger. Wobei „ruhig“ bei ihm relativ ist.

Eigentlich ist Gast- und Landwirt Willi Postl schon seit vier Jahren in Pension. Trotzdem steht der 61-Jährige noch immer täglich in der Küche des Gasthauses Postl in Selker, das mittlerweile die beiden Söhne führen. Rührt er nicht gerade in den Töpfen, bläst er als begnadeter Trompeter anderen den Marsch.
Willi und seine Apostel
Beim Musikverein Pregarten ist Postl seit 50 Jahren Mitglied und auch mit seiner Band „Willi und seine Apostel“ spielt er bei verschiedensten Anlässen auf. Zur Ruhe setzen will er sich noch lange nicht: „Ich bin so viel mit der Musik unterwegs, dass es daheim auch immer schön ist. Außerdem bin ich für mein Lebtag gern unter die Leut““, sagt Postl, der seit 1982 mit seiner Stefanie verheiratet ist und neben zwei Söhnen auch ein Enkerl hat.
Das Gastgewerbe kennt er von klein auf: „Als Schülerbub hab ich immer die Hausübung in der Gaststube neben den Gästen gemacht.“
Falco kam im Mühlviertel nicht so gut an
An die Zeit der Zeltfeste erinnert er sich gerne zurück: „Eine schöne, aber anstrengende Zeit.“ Falco ist damals übrigens in Selker nicht besonders gut angekommen, erinnert sich Postl. „Aber dafür haben das die Zillertaler Schürzenjäger wieder wett gemacht!“


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