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PREGARTEN. Zu Saisonschluss im Museum am Sonntag, 25. November, beleuchtet der Historiker Roman Sandgruber in seinem Vortrag um 15 Uhr das erste Jahrzehnt nach dem zweiten Weltkrieg aus der Sicht Österreichs und Oberösterreichs. Elf Zeitzeugen kommen dabei zu Wort.

Schnappschuss vom Allerheiligentag 1951 in Pregarten: Bei den russischen Gräbern wurden Kränze niedergelegt. Quelle: Museum Pregarten

Gerade in unserer Region war das Kriegsende sehr turbulent und die Entscheidung über die Grenzlinie zwischen amerikanischem und russischem Gebiet wurde in der Gemeinde Pregarten getroffen. Zeitzeugen haben diese dramatischen Schicksalsstunden selbst miterlebt. Die Technisierung in der Landwirtschaft, das ständige Erweitern des Sortiments im Lebensmittelhandel und die wiedergewonnene Mobilität durch Fahrrad und Motorrad waren Höhepunkte in diesem Jahrzehnt.

Ein Jahrzehnt veränderte alles

Die Sonderausstellung im Museum Pregarten zeigt, wie sich in diesem Jahrzehnt unser Leben und unser wirtschaftliches Umfeld verändert haben. Insgesamt elf Zeitzeugen berichten mittels DVD über Kriegsende und Beginn des Aufstieges in der Region, und diese Zeitzeugen sind auch zur Veranstaltung eingeladen. Seltene Artefakte bringen uns zurück in eine Zeit ohne Handy und Internet. Von der ersten ­– händisch zu bedienenden – Waschmaschine über allseits bekannte Markenartikel bis hin zu den ersten Briefmarken des wieder selbstständigen Österreich und einzigartigem Kinderspielzeug reicht der Bogen. Am Tag des Saisonabschlusses ist der Eintritt ins Museum frei.

Sonntag, 25. November 2018

15 Uhr, Museum Pregarten

Öffnungszeiten: noch bis Ende November jeden Samstag, Sonn- und Feiertag,

14 – 18 Uhr sowie jeden Donnerstag, 18 – 21 Uhr

Sonderführungen sind jederzeit möglich.

Anmeldung: Reinhold Klinger: 0664/4159637

Erwin Zeinhofer: 0699/12656321 www.museumpregarten.at


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