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PREGARTEN/HAGENBERG. Gute Nachrichten für die Anrainer der im März eingestürzten Brücke über die Feldaist bei Wögersdorf: Die Gemeinde stellt eine Sanierung beziehungsweise einen Neubau in Aussicht.

Der Stein des Anstoßes: Ein mit 24 Tonnen Betonelementen beladener LKW benutzte die Feldaist-Brücke, für die eine Gewichtsbeschränkung von drei Tonnen galt. Die Brücke stürzte zum Teil ein. Foto: fotokerschi.at

Tips-Leser erinnern sich: Am 13. März dieses Jahres brachte ein mit 24 Tonnen Betonelementen beladener LKW die Brücke über die Feldaist mit seinem Gewicht zum Einsturz. Seither war die beliebte Verbindung zwischen Pregarten und Hagenberg unpassierbar – zum Ärger der Anrainer. „Uns hat man einen Umweg über einen Waldweg vorgeschlagen, der nach dem Hochwasser 2020 als Notweg angelegt worden war – gerade im Winter hat man dort ohne Allrad aber keine Chance. Und im Winter war die Brücke über die Feldaist oft der einzig befahrbare Ausweg aus dem Aisttal“, betont ein Tips namentlich bekannter Anrainer.

Sanierung oder Neubau möglich

Eine gütliche Lösung der Situation stellt Pregartens Bürgermeister Anton Scheuwimmer (VP) nun in Sicht: „Die Brücke ist eine beliebte Verbindung zur B 124, auch für landwirtschaftliche Gründe ist sie nötig. Wir prüfen derzeit mit Sachverständigen und mit Fachleuten des Gewässerbezirks alle möglichen Varianten von der Neuerrichtung bis zum kompletten Abriss – es schaut gut für die Anrainer aus“, so das Stadtoberhaupt. Wenn es aus Sicht der Statiker möglich ist, soll eine Sanierung vorgenommen werden, ansonsten wird ein Neubau ins Auge gefasst. Einen Zeitplan gibt es dafür noch nicht. Die Kosten kommen laut einer ersten Schätzung auf 30.000 bis 50.000 Euro. Bei der Finanzierung setzt die Stadtgemeinde auf Zuschüsse des Landes OÖ, deren Höhe aber noch zu verhandeln sei. Scheuwimmer: „Außerdem ist noch abzuklären, was die Haftpflicht des Transportunternehmens leistet. Der LKW-Fahrer tut mir am meisten leid, denn der Chef wird sich bei ihm wohl schadlos halten.“


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