Pregartner ÖVP-Team startete ins Arbeitsjahr
PREGARTEN. Die Entwicklung der Stadt, Herausforderungen durch die Gemeindefinanzierung Neu sowie der für die kommenden Jahre erwartete Einwohnerzuwachs – mit diesen Themen beschäftigte sich die OÖVP Pregarten bei ihrer Teamklausur zum Jahresbeginn.

„Als Abgangsgemeinde sind wir durch die Gemeindefinanzierung Neu besonders gefordert“, berichtet Bürgermeister Anton Scheuwimmer über eines der zentralen Klausurthemen. „Die Kriterien des Härteausgleichsfonds zwingen uns in vielen Bereichen zu einem harten Sparkurs. Deshalb wollen wir 2018 gemeinsam mit der Bevölkerung an den notwendigen (Ein)schnitten – aber vor allem an den möglichen Zukunftsschritten - arbeiten.“
„Besonders gefordert sind wir zum Beispiel bei der Stadtbibliothek oder auch dem Freibad“, erklärt Vizebürgermeister Fritz Robeischl. „Zum Freibad haben wir vor einigen Tagen eine Bürgerumfrage gestartet. Das Echo ist enorm. In den ersten Tagen sind sofort mehr als 700 Rückmeldungen eingetroffen.“ Auch für die beliebte Stadtbibliothek liegt die vorgeschriebene Ausgabengrenze mit maximal einem Euro pro Einwohner und Jahr (!) künftig außerordentlich niedrig.
Chance und Herausforderung
Gefordert sind die Stadtverantwortlichen aber auch durch die rege Wohnbautätigkeit in Pregarten. Wohnungsgenossenschaften errichten derzeit mehrere hundert neue Wohneinheiten. „Das ist eine Chance und gewaltige Herausforderung zugleich“, sagt ÖVP-Stadtparteiobmann Florian Grugl. „Jeder zusätzliche Einwohner trägt dazu bei, die kleinteilig strukturierte Wirtschaft in unserer Stadt – mit vielen noch familiengeführten Betrieben – zu erhalten. Im engen finanziellen Korsett, in dem wir uns als Gemeinde bewegen, dürfen wir uns hier aber nicht zurücklehnen. Daher legen wir auf die Stadtentwicklung heuer einen ganz besonderen Arbeitsfokus.“


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