Wirtschaftshof - gemeinsam statt einsam
PUCHENAU/OTTENSHEIM. Mit Beginn des neuen Jahres werden die Gemeinden Puchenau und Ottensheim über einen gemeinsamen Wirtschaftshof verfügen. Davon sollen alle Beteiligten profitieren.

Tips: Seit wann ist ein neuer Wirtschaftshof schon in Planung?
Gerald Schimböck (Bürgermeister von Puchenau): Im November 2011 erfolgten entsprechende Beschlüsse in den Gemeinderäten.
Tips: Eine lange Zeit bis zur Realisierung, oder?
Schimböck: Ja, aber bei einem derartigen Projekt müssen viele Dinge beachtet beziehungsweise geklärt werden. Das beginnt bei der Suche nach einem geeigneten Standort, beinhaltet einen Architektenwettbewerb, die Ausschreibung der notwendigen Arbeiten und natürlich die Frage der Finanzierung.
Tips: Wie sieht es mit den Kosten aus?
Schimböck: Die Errichtung des Wirtschaftshofes wird 3,3 Millionen Euro kosten. Davon bezahlt das Land 2,2 Millionen. Den Rest teilen sich die Gemeinden Ottensheim und Puchenau.
Tips: Als Bürger fragt man sich vielleicht, welche Aufgaben der Wirtschaftshof überhaupt erledigt.
Schimböck: Mit unseren 10 Mitarbeitern werden wichtige Arbeiten erledigt. Dazu zählen unter anderem der Winterdienst, Kanalarbeiten, Entsorgung des öffentlichen Mülls, die Betreuung der öffentlichen Spielplätze und Straßenarbeiten.
Tips: Warum war ein Neubau des Wirtschaftshofes notwendig?
Schimböck: Durch die Zusammenlegung werden Kosten gespart. Zudem bietet das neue Gebäude eine bessere Infrastruktur, die zumindest die nächsten 30 Jahre genutzt werden kann.
Tips: Wird sich für die Gemeindebürger etwas ändern?
Schimböck: Für die Puchenauer ist es wichtig zu wissen, dass sich das Altstoffsammelzentrum weiterhin an der alten Stelle befinden wird. Von der Qualität der Servicearbeiten wird sich in keiner der beiden Gemeinden etwas ändern. Wir hoffen, diese durch die zentrale Stelle sogar noch steigern zu können.
Tips: Was wird mit den beiden alten Wirtschaftshöfen geschehen?
Schimböck: In Ottensheim und Puchenau werden die Gebäude auf andere Weise genutzt werden. Wie, das wird in den nächsten Monaten entschieden.


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