Besuch in Brüssel bestätigte Ansicht, dass Europa in der Gemeinde anfängt
PUCHENAU/BRÜSSEL. Mit dem 1. Dezember startet eine neue EU-Kommission ihre fünfjährige Amtsperiode. Aus diesem Grund reisten Gemeinderäte nach Brüssel um Antworten auf relevante Fragen zu bekommen.

Mit dabei waren auch der Vizebürgermeister von Puchenau Martin Kastner und Gemeindevorständin Beverley Allen-Stingeder aus Puchenau. Den beiden waren für ihre Gemeinde und Region vor allem aktuelle Themen wie Bildung, Entwicklung des Ländlichen Raumes und Klimawandel wichtig. Genau dazu konnte vor Ort zum Beispiel mit Direktor Georg Häusler aus der Generaldirektion Landwirtschaft und ländliche Entwicklung über die Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik gesprochen werden. Auch von den Vertretern des Oberösterreich-Büros in Brüssel wurde über die vielfältigen Aufgaben informiert.
Einige Erkenntnisse
Von den drei intensiven Tagen in Brüssel konnte Allen-Stingeder als eine der wichtigsten Informationen die „EU Programme zum europaweiten Bildungsaustausch“ mitnehmen. Martin Kastner ist in seiner Meinung bestätigt worden, dass „EU Programme und EU Verordnungen den einzelnen Staaten Europas vielfältige Entscheidungs- und Umsetzungs-Kompetenzen überlassen: „Die politische Arbeit auf kommunaler Ebene stellt im Sinne gelebter Subsidiarität eine EU-Priorität dar, die mit der Initiative „Europa fängt in der Gemeinde an“ stetig gestärkt wird.“


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