"Brand aus" in Puchenstuben
PUCHENSTUBEN. Wanderer bemerkten vergangenen Sonntag gegen 12 Uhr einen Waldbrand in der in der Nähe des Trefflingfalls im Bereich der vorderen Tormäuer. Kurz nachdem der Brand unter Kontrolle war, wurden die Freiwilligen Feuerwehren abermals zum Einsatz gerufen. Grund dafür war ein weiterer Waldbrand, rund 500 Meter vom Einsatzort am Vortagentfernt. Das steile und felsdurchsetzte Gelände erschwert die Löscharbeiten enorm.

Nach der Meldung des Waldbrandes alamierte die Bereichsalarmzentrale Amstetten die Freiwilligen Feuerwehren, Puchenstuben, St. Anton, Neustift und Scheibbs in das Einsatzgebiet, welches nach längeren Erkunden Einsatzgebiet eingegrenzt werden konnte. Zeitgleich wurde ein Hubschrauber des Innenministeriums zur Lageerkundung angefordert um den genauen Einsatzort zu lokalisieren. Nach einer gemeinsamen Lagebesprechung durch den Einsatzleiter Feuerwehr und Polizei, wurde die Entscheidung getroffen das der Brand nur aus der Luft gelöscht werden konnte, woraufhin die Flugdienst Gruppe West alarmiert wurde. Mit einem 300 Liter fassenden Löschbehälter wurden mehrere Abwürfe im Einsatzgebiet getätigt. dauerte der Einsatz noch an. Zu Beginn standen über 53 Mann der Feuerwehren im Einsatz. Um 19.22 dauerte der Einsatz immer noch an. Mittels Hubschrauber wurde versucht eine Tragkraftspritze einzufliegen, was sich aber aufgrund des steilen Geländes als schwierig erwies. Diverses Material um eine Brandbekämpfung am Boden vor zunehmen wurde zu Fuß bereits an die Einsatzstelle gebracht. Um 22.41 informierte die Feuerwehr St. Anton/Jessnitz darüber, dass sich der Waldbrand – trotz anfänglichen Löscherfolges – plötzlich wieder ausbreitete, woraufhin die Freiwillige Feuerwehr St. Anton/Jessnitz erneut zur Unterstützung gerufen wurde. Aufgrund der einsetzenden Dunkelheit musste der Einsatz abgebrochen werden.Die Löschmaßnahmen wurden am Montag in den frühen Morgenstunden fortgesetzt. Um 13 Uhr konnte schließlich Brand Aus gegeben werden. Anschließend wurden noch alle Einsatzgeräte mit dem Hubschrauber ausgeflogen. Insgesamt verbrannten rund 150m² an Waldfläche. Durch die konsequenten Löschmaßnahmen konnte eine Ausbreitung des Waldbrandes verhindert werden. Zu Beginn standen 53 Mann der Feuerwehren im Einsatz.
Weitere Brandherde entdeckt
Am Montag heuten um 17.30 Uhr abermals die Sirenen. Die Feuerwehren Puchenstuben und St. Anton wurden abermals zu einem Waldbrand alarmiert. Laut ersten Informationen von Abschnittskommandantstellverterter Gerald Buder waren drei weitere Brandherde entdeckt worden. Diese befanden rund 500 Meter entfernt vom Waldbrand am Vortag entfernt. Nach erster Erkundung durch den Einsatzleiter, sei man zu den Entschluss gekommen, dass auch diese drei Brandherde zu Fuß nicht erreichbar waren. Daher wurden zwei Hubschrauber des Innenministeriums angefordert und der Brand aus der Luft bekämpft. Um 20:27 wurde vermeldet, dass der Brand unter Kontrolle ist. Die Löschmannschaft wurde mittels Hubschrauber Kamera am Boden eingewiesen. Diese Kamera macht Glutnester ausfindig, die kontrolliert abgelöscht werden können. Weiteres wurde auch die Bergrettung )alarmiert, die die Kameraden bei den Löscharbeiten im unwegsamen Gelände sicherte. Gegen 20:45 konnte „Brand aus“ gegeben werden. Aufgrund der einbrechenden Dunkelheit wurden die Aufräumarbeiten der Gerätschaften auf den kommenden Tag verschoben. Insgesamt standen 70 Mann im Einsatz.


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