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PURGSTALL. Benefizkonzerte der Caritas am ersten Adventsonntag im Bezirk Scheibbs haben Tradition. Bei der diesjährigen Veranstaltung  - mit rund 900 Gästen und Mitwirkenden - war die Pfarrkirche in Purgstall  bis auf den letzten Platz gefüllt.

  1 / 2   Caritas Adventkonzert im Bezirk Scheibbs, heuer in der Pfarrkirche Purgstall am ersten Adventsonntag. Foto: Caritas/Karl Lahmer

Caritas Regionalleiter Johannes Hofmarcher organisiert die Konzerte seit 15 Jahren, abwechselnd in den Kirchen Scheibbs, Steinakirchen und Purgstall. Heuer war es das letzte große Konzert, das er geplant, gestaltet und organisiert hat. Im Herbst 2019 geht er in Pension. Aber die Konzertreihe geht weiter, denn die Vorbereitungen für das Adventkonzert am 1. Dezember 2019 in Steinakirchen laufen bereits. 

Der Reinerlös der Konzerte kommt den Sozialstationen Erlauftal (Wieselburg), Purgstall, Scheibbs und Kleines Erlauftal (Reinsberg) für die Hauskrankenpflege zu Gute.

Stimmgewaltiges Programm beim Adventkonzert

Das diesjährige Konzert hat die Singgemeinschaft Ruprechtshofen und St. Leonhard unter der Leitung von Johann Wiesenbacher eröffnet.  Der Reinsberger Chor inwendig woarm trat mit einem Damenensemble und auch in voller Stärke unter der Leitung von Daniela Faschingleitner auf. Die Grestner Wia z´Haus Musi mit Bertl Eppensteiner und der Göstlinger Männerchor unter der Leitung von Albert Lengauer gehören zu den Fixpunkten bei den Caritas Adventkonzerten. Und mit einer besonderen Interpretation von „Leise rieselt der Schnee“ wartete der Purgstaller Chor Musica Vocalis unter der Leitung von Emi Wagner auf.

Gemeinsamer Andachtsjodler zum Abschluss

Vor dem gemeinsamen Schlusslied, dem Andachtsjodler, überraschten die Caritas Sozialstationen die Besucher und dem Organisator. Als Danke sangen und spielten Menschen, die von der Caritas zu Hause betreut und gepflegt werden, sowie Angehörige und Kinder (Enkelkinder) ein Lied für Johannes Hofmarcher.

Bei der abschließenden Agape im Purgstaller Pfarrsaal bedankten sich Bezirkshauptmann Johann Seper, VP-Landtagsabgeordneter Anton Erber und Caritasdirektor Hannes Ziselsberger bei Johannes Hofmarcher für seinen besonderen Einsatz.  Direktor Ziselsberger überreichte eine Dankurkunde, Anton Erber meinte zum unermüdlichen und jugendlichen Engagement von Hofmarcher: Nicht die Geburtsurkunde soll bei ihm zur Pensionsberechnung herangezogen werden, sondern sein jugendlicher Elan. „Dann würde uns Johannes Hofmarcher noch viele Jahre als Benefizkonzert-Organisator erhalten bleiben.“


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