Trotz Wetterpech Platz Zwei beim Bergeuropameisterlauf
PURGSTALL. Bei schlechten Wetterbedingungen hatte Karl Schagerl beim Berg-Europameisterschaftslauf in Slowenien zu kämpfen. Nach einer herausragenden Performance und neuen Streckenrekord für Tourenwagen im 1. Rennlauf, reichte es schließlich dann doch nur für Platz Zwei aufgrund des Regens.

Für das Schagerl Motorsport Team ging vorige Woche die Meisterschaft in Ilirska Bistrica weiter. Dieser Berg-Europameisterschaftslauf in Slowenien litt aber in diesem Jahr unter den schlechten Wetterbedingungen. Zwar war der Renntag weitestgehend trocken, dass Training musste jedoch bei starkem Regen und Gewitter absolviert werden. Vor allem Trainingslauf 1 war von einigen Unterbrechungen durch den starken Regen geprägt. Karl meisterte die Situation bravourös mit einem Sicherheitslauf am Steuer seines VW Golf Rallye TFSI-R. Beim 2. Trainingslauf ließ der Regen in seiner Intensität stark nach und Karl konnte die schnellste Trainingszeit bei den Tourenwagen markieren.
Platz Zwei und neuer Streckenrekord
Den was keiner für möglich hielt, war es am Sonntag trocken und auch die Sonne zeigte sich in Ilirska Bistrica. Somit musste das Setup am VW Golf Rallye TFSI-R neu angepasst werden und folgerichtig kamen auch die Slicks zum Einsatz. Mit einer herausragenden Performance konnte Karl für Furore sorgen und eine beeindruckende Bestzeit erreichen. Dabei stellte er gleich einen neuen Streckenrekord für Tourenwagen auf. Da jedoch für den Nachmittag der ein oder andere Regenschauer vorhergesagt war, entschied sich die Rennleitung dafür die Startreihenfolge komplett umzudrehen. So kamen die Tourenwagen erst am Ende zu ihrem 2. Rennlauf. Und eben da setzte bei den letzten Autos der Gruppe E1 wieder leichter Regen ein. Da Karl als Trainingsschnellster zum Schluss dieser Klasse an den Start ging, hatte man die schlechtesten Bedingungen. Mit einer sehr beherzten Vorstellung konnte Karl noch eine gute Zeit erreichen, jedoch reichte am Ende der Vorsprung von Rennlauf 1 nicht für den Sieg. Dieser ging an den Slowenen Milan Bubnic, der mit seinem Lancia Delta Integrale noch bei trockener Strecke eine starke Zeit ablieferte. Für Karl blieb am Ende der hervorragende zweite Platz in der Gruppe E1 sowie bei den Tourenwagen Gesamt.


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