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PURGSTALL. Nach 40 Jahren als Friseurmeisterin mit Kosmetik und Fußpflege und über einem halben Jahrhundert im Beruf übergab Friseurmeisterin Jutta Gloser ihr Geschäft in Purgstall an „figaro uno“.

Jutta Gloser (l.) übergibt nach 40 Jahren ihr Geschäft. Foto: www.diewerbetrommel.at
Jutta Gloser (l.) übergibt nach 40 Jahren ihr Geschäft. Foto: www.diewerbetrommel.at

„Selbstverständlich spielte bei der Übergabe auch ein kleines Stückchen Wehmut mit, doch es überwiegt die Freude, dass der Salon in der Pöchlarnerstraße durch ein so bekanntes Unternehmen weitergeführt wird“, erzählt Jutta Gloser. „Im Friseurbereich faszinierte es mich, die passende, modische und individuelle Frisur zu gestalten. In diesem Rahmen habe ich auch Kurse für Farb- und Typberatung abgehalten. In der Kosmetik standen die Gesunderhaltung der Haut und der Anti-Aging-Effekt im Vordergrund und bei der Fußpflege ging es darum, den Kunden eine fachliche Pflege angedeihen zu lassen“, erzählt Jutta Gloser über die Herausforderung der verschiedenen Bereiche.

Ebenso war die Friseurmeisterin auch an der Berufsschule in St. Pölten als Lehrerin tätig und hielt im WIFI Vorbereitungskurse für angehende Friseurmeisterin ab. „Ich habe gerne mein Wissen und die Erfahrung weitergegeben, aber andererseits von den jungen Leuten auch etwas gelernt“, merkt Jutta Gloser an.

Um den Ortskern in der Gemeinde zu beleben, setzte sie bereits vor Jahren im Rahmen der „WIR-Wirtschaft der Region“ mit Obfrau Elisabeth Selner erfolgreiche Akzente. Darunter auch eine Schaufensteraktion mit über 30 Künstlern, eine Ausstellung zum Thema Bauen, Handwerk, Handel und Industrie und auch ein viel beachtetes Projekt mit nahezu 100 Strohpuppen.

„Früher gab es Männer, die zur täglichen Rasur kamen. Und wenn sich Kundinnen früher die Haare färben lassen wollten, mussten sie sich beinahe verstecken. Ebenso war es damals undenkbar, dass Männer das Angebot eine Kosmetikbehandlung in Anspruch nehmen wollten. Heute sind es gar nicht so wenige, meist modebewusste Männer, die sich eine Kosmetikbehandlung gönnen“, antwortet Jutta Gloser abschließend auf die Frage, wie sich die Branche im Laufe der Jahre veränderte.


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