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PYHRA. Die Jungzüchter der Landwirtschaftlichen Fachschule (LFS) Pyhra feierten kürzlich große Erfolge. Beim bundesweiten Tierbeurteilungswettbewerb in Traboch in der Steiermark holte Schüler Andreas Sommerauer in der Kategorie Fleckvieh Gold. Silber gab es für Schüler Michael Berger beim internationalen Melkwettbewerb im Landwirtschaftlichen Bildungszentrum (LBZ) Echem in Niedersachsen, wo erstmals ein österreichisches Schulteam an den Start ging.

(v.l.) Fachlehrerin Petra Zöchbauer, Matthias Steindl, Andreas Sommerauer, Bildungs-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister, Fachlehrer Thomas Zuber und Michael Berger Foto: Jürgen Mück

„Die konsequente Nachwuchsarbeit an den Landwirtschaftsschulen bildet den Grundstein für die Rinderzucht in Österreich. Fast 60 Prozent der landwirtschaftlichen Nutzfläche Österreichs ist Grünland, daher stellen die Rinderhaltung und die Milchproduktion die wichtigsten Produktionszweige der Landwirtschaft dar“, betonte Bildungslandesrätin Christiane Teschl-Hofmeister (ÖVP).

Österreich hat zwei Millionen Rinder

„Für die künftigen Hofübernehmer und späteren Züchter bieten Wettbewerbe eine gute Möglichkeit, um wertvolle praktische Erfahrungen zu sammeln und neue Kontakte zu knüpfen. Denn auch in der Rinderzucht ändert sich das fachliche Knowhow laufend, um leistungsstarke sowie gesunde Tiere fachlich kompetent zu betreuen“, betonte Direktor Franz Fidler. „Zudem ist die Erhaltung des Grünlands in Österreich ohne Rinder nicht möglich. Die natürlichen Produktionsbedingungen und die bäuerliche Besitzstruktur sind dafür ausschlaggebend, dass die tierische Veredelungswirtschaft eine sehr bedeutende Rolle spielt“, so Fidler. Insgesamt halten in Österreich rund 62.000 Rinderbauern etwa zwei Millionen Rinder. In Niederösterreich kommen auf einen Betrieb durchschnittlich 41 Rinder.


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