Die Marktgemeinde Raab hat Familien viel zu bieten
RAAB. Die Marktgemeinde Raab hat seinen Bewohnern viel zu bieten: Arbeitsplätze im Ort, Baugründe in schöner Lage sowie ein buntes Vereinsleben mit großartigen Veranstaltungen das ganze Jahr über. Auch um die Kinderbetreuung müssen sich Eltern keine Sorgen machen.

„Wir haben sehr vieles“, erzählt Raabs Bürgermeister Josef Heinzl und zählt auf, was seine Heimatgemeinde zu einer lebenswerten Gemeinde macht: „Banken, ein Notariat, ein praktischer Arzt, ein Zahnarzt, Schulen wie die Polytechnische Schule, die Neue Mittelschule, Volksschule und Musikschule, Kindergarten und Kindernest, attraktive Baugründe und viele Arbeitsplätze.“
Kindernest: Ein Platz für unter Dreijährige
Dies haben auch viele Familien erkannt und so können sich die Schulen und der Kindergarten über viele Kinder freuen – so viele, dass im Kindergarten aufgrund einer vollständigen Auslastung mit über Dreijährigen 2017/18 keine unter dreijährigen Kinder aufgenommen werden konnten. „Aus Kostengründen hat der Gemeinderat die Schaffung eines bedarfsgerechten Angebotes in Form einer Tagesmutterbetreuung, ein sogenanntes Kindernest beschlossen.“ Seit 2017 gibt es die Kleinkinderbetreuung der Tagesmütter Innviertel. „Wir haben eine geeignete Räumlichkeit gefunden“, sagt der Bürgermeister. Stolz ist dieser auch auf die zehn Gastronomiebetriebe, die Einkaufsmöglichkeiten, das Therapiezentrum und das öffentliche Freibad, ein Erlebnisbad. Auch eine Apotheke gibt's in Raab. Was allerdings fehlt: ein zweiter Hausarzt.
Raab wächst
Um junge Familien in Raab zu halten und neue dazuzugewinnen, wird derzeit das Siedlungsgebiet am Etzlgrund/Baumbergstraße weiter aufgeschlossen. 2018 soll die notwendige Infrastruktur mit Straße, Kanal und Wasserleitung weiterentwickelt werden. „Es handelt sich dabei um Baugründe in schönster Lage“, schwärmt Heinzl. Je nach Lage werden die Grundstücke im Siedlungsgebiet zwischen 20 bis 40 Euro pro Quadratmeter verkauft. Nähere Infos beim Bauamt Raab.
Neue Arbeitsplätze
Auch Arbeit gibt's in Raab genug, genauer gesagt 831 Arbeitsplätze in 215 Betrieben. Und weil das bestehende Raaber Gewerbegebiet schon zu klein ist, beschloss der Gemeinderat die Erweiterung des Gewerbegebietes Moarhof. Dafür hat die Gemeinde 2017 eine Fläche von 14.000 Quadratmetern angekauft. Das notwendige Umwidmungsverfahren wird derzeit abgewickelt. Die ersten Firmen haben schon Interesse bekundet. Gekauft werden können die Grundstücke im Laufe des Jahres.
Heilwasserunternehmer hält Einzug ins Gründerzentrum
Ein Heilwasserunternehmen aus Bayern zieht ins Gründerzentrum ein. Das Raaber Gründerzentrum, 2006 erbaut, sollte jungen Unternehmen den Start erleichtern. Doch der ursprüngliche Zweck sei nicht aufgegangen, erzählt das Ortsoberhaupt. Die Jungunternehmer blieben aus. Und so wurde vergangenes Jahr der Beschluss gefasst, das Zentrum zu verkaufen. Der neue Eigentümer wird in Raab einen Betrieb mit Abfüllanlage errichten und will sein Unternehmen in den nächsten acht Jahren auf 50 Mitarbeiter ausbauen.


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