Einbruchserie in Grenznähe: Diesmal traf es fünf Höfe in Ziernreith
ZIERNREITH. In der Nacht von Montag, 20. März und Dienstag, 21. März drangen EInbrecher in fünf Bauernhöfe in Ziernreith (Gemeinde Raabs) ein. Sie ließen dabei Werkzeug, Treibstoff und Elektrogeräte mitgehen. Erst als sie durch eine Bewohnerin gestört wurden, ergriffen die Täter die Flucht.

Bei den Tatorten handelt es sich um Maschinenhallen und Schuppen von landwirtschaftlichen Anwesen. Die Bande aus mehreren Personen verschaffte sich durch Aufhebeln von Verriegelungen, Aufzwicken von Vorhängeschlössern sowie durch Aufschneiden einer Polyester-Wellenplatte Zugang zu den Gebäuden.
Sie durchsuchten die Hallen sowie die darin abgestellten Zugmaschinen. Sie stahlen größtenteils Werkzeug und Elektrogeräte, darunter auch ein Steuergerät für eine Sämaschine und das Display einer Palettenwaage. Die auf gezwickte Vorhängeschlösser wurden ebenfalls mitgenommen. An den Gebäuden entstand allgemein nur geringer Sachschaden.
Am Dienstag gegen 00:15 Uhr dürften die Täter durch eine 87-jährige Bewohnerin bei der Tatausführung gestört worden sein, als diese in den Schuppen ging um Müll in der Tonne zu entsorgen. Sie bemerkte, dass das nordseitige Schuppentor teilweise aufgeschoben war und am betonierten Vorplatz der Bewegungsmelder die Beleuchtung angeschaltet hatte. Bei den polizeilichen Erhebungen wurde dort eine zurückgelassene Metall-Schiebetruhe gefunden.
Diese dürften die Täter beim fluchtartigen Verlassen des Anwesens zurückgelassen haben. Die Pensionisten verständigte sofort die Polizei. Weiters zapften Einbrecher aus dem Tank eines Traktors 100 Liter Dieseltreibstoff ab. Eine genaue Schadenshöhe ist derzeit nicht bekannt.
Die Ermittler konnten an den Tatorten Schuhabdruck- und DNA-Spuren sichern. Wie sich bereits herausstellte stimmen die Schuhabdrücke mit denen an den Tatorten in Neuriegers überein, weshalb die Polizei von Serientätern ausgeht.


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