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GROSSAU. Am Montag, 12. September findet in Grossau (Gemeinde Raabs) eine Demonstration vor dem lokalen Schlachthof gegen das sogenannte Schächten statt. Die Organisatoren sprechen von „schwerster Tierquälerei“ und wollen eine gesetzliches Verbot fordern.

Die Demonstranten wollen in Grossau ein Schächt-Verbot fordern.
Die Demonstranten wollen in Grossau ein Schächt-Verbot fordern.

„Die Tiere verröcheln bei vollem Bewusstsein im eigenen Blut und Erbrochenen“ schreiben die privaten Initiatoren in ihrem Demoaufruf. Kritisiert wird vor allem die angewandte Praxis. „Zwar schreibt das Gesetz eine Betäubung gleich nach dem Schächtschnitt vor, jedoch zweifeln wir sehr daran, ob diese nachträgliche Betäubung überhaupt gemacht wird – trotz Anwesenheit eines Tierarztes, der das eigentlich kontrollieren müsste. Jedoch ist eine Betäubung erst nach Eröffnung des Halses ohnehin eine Farce. Oder wollen Sie bei einer Operation zuerst aufgeschnitten und dann erst narkotisiert werden?“

Die Initiatoren fordern ein strenges Gesetz zum Schutz der Tiere und verweisen auf die ihrer Meinung nach zu laschen Gesetze speziell in Niederösterreich. „Beschämend für das Land NÖ ist, dass fast ausschließlich nur hier geschächtet wird. Laut Stand 2014 waren von 19 Schächtbetrieben in ganz Österreich allein 17 in Niederösterreich. Verantwortliche der Landesregierung zeigen sich zu dieser auffälligen Häufung nicht gesprächsbereit. Abschließend wollen wir festhalten, dass wir mit diesem Schreiben keine fremdenfeindlichen, antiislamischen oder antisemitischen Absichten verfolgen, jedoch vertreten wir einen klaren Standpunkt: Ein striktes nein zum Schächten.“, so die Organisatoren.

Termin

Montag, 12. September 2016

9.00 bis 18.00 Uhr

Schlachthof Grossau bei Raabs


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