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THAYA-RAABS. Bei der diesjährigen“Kruste&Krume“ sind nicht nur 27 Bäcker aus ganz Österreich anwesend, sondern auch Slow Food-Bäcker aus dem Piemont und aus der Slowakei. Aber auch die heimischen Betriebe zeigen bei Kruste&Krume am 10. März im Kursalon Hübner im WienerStadtpark ihr Können, unter anderem sind die Bäckerei Kasses aus Thaya und die Dyk Mühle aus Raabs mit ihren großartigen Mehlen als Aussteller dabei.

Brotliebhaber sollten sich rasch ein Ticket besorgen. In diesem Jahr ist die Teilnahme streng limitiert. Foto: Lucas Lorenz

Fast 30 Bäcker aus ganz Österreich haben Slow-Food Aktivistin Barbara van Melleund Bäckermeister Simon Wöckl für das diesjährige Brotfestival ausgewählt, viele davon sind noch Geheimtipps. Es sind Bäcker, die langsam geführtes und daher sehr zuträgliches Brot backen, die mit Produkten aus regionaler Herkunft arbeiten und alte Rezepte wieder aufleben lassen. An ihren Ständen werden sie Brotspezialitäten und feine Backwaren im Rahmen eines grossen Brotmarktes anbieten. Vor allem jene Backwaren, die von Slow Food in die“Arche des Geschmacks“ aufgenommen wurden - wie etwa das Pressburger Kipferl - werden in den Fokus gestellt, denn es sind Rezepte mit langer Tradition und internationaler Alleinstellung.

Mehl & More

Brotliebhaber, die gerne selbst backen, kommen bei Kruste & Krume voll auf ihre Rechnung. Denn die Grundlagen des Brotbackens werden im Detail aufgearbeitet. Das gesamte Obergeschoss des Kursalons wird den Zutaten und Arbeitsgeräten gewidmet sein. Verschiedenste Bäckermehle werden angeboten. Ausserdem werden unterschiedliche Getreide, Malze und Malzmehle, Hefen, Honige, Salze und Getreidemühlen zu erstehen sein. Bei einer Sauerteig-Börse können Einsteiger, Fortgeschrittene und Profis ihre selbstgezüchteten Sauerteige tauschen und dabei Erfahrungen mitgeben und -nehmen.

Für Jugendliche wird es ausführliche Informationen zur Bäckerlehre geben. Um die Begriffe und Traditionen des Brotbackens besser verständlich zu machen, ist auch Österreichs erstes und einziges Brotmuseum bei Kruste&Krume vertreten: das Paneum - Wunderkammer des Brotes - aus Asten bei Linz wird anhand von historischen Exponate aus der Bäckerzunft die Ursprünge des österreichischen Brotbackens illustrieren.

Das Mehl macht das Brot

Der beste Sauerteig kann nichts ausrichten, wenn das Mehl nicht passt. Deswegen wurden in diesem Jahr auch erstmals österreichische Kleinstmühlen eingeladen, sich beim Festival zu präsentieren. Sie bieten außergewöhnliche Spezialmehle zum Brotbacken an.

So wird etwa die Forstner Mühle aus St. Marien in Oberösterreich dabei sein, oder die Langer Mühle aus Ober-Grafendorf in Niederösterreich, oder die Demeter-zertifzierte DykMühle aus Raabs (www.dyk-mill.com). Als Vertreter der großenösterreichischen Mühlen ist die Ludwig Polsterer Mühle mit dabei. Sie wird mit ihrem Rössel Mehl die Backwerkstatt ausstatten, in der erstmals den ganzen Tag über nonstop Bäckerhandwerk gezeigt wird.

Auch Demeter-zertifzierte Getreide-Bauern wie Martin Allram kann man bei Kruste&Krume kennenlernen. Während des Festivals am 10. März werden in diesem Jahr erstmals keine Workshops stattfinden. „Die Workshops und Seminare erfuhren extrem starke Nachfrage, der wir im Laufe eines Tages gar nicht Genüge tun konnten,“ erklärt Barbara van Melle, „wir haben sie aus diesem Grund ganz gestrichen und eröffnen dafür schon im Februar ein Brotbackstudio, in dem wir ganzjährig Seminare zum Brotbacken anbieten werden.

Mehr dazu unter www.krusteundkrume.at


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