Grasski: Rabensteinerin ist Junioren-Weltmeisterin
RABENSTEIN AN DER PIELACH. Als wahre „Speed-Queen“ auf dem Rasen kann die junge Rabensteinerin und Grasski-Fahrerin Daniela Krückel bezeichnet werden. Sie holte sich im iranischen Dizin Gold im Riesentorlauf. Übrigens der zweite Weltmeister-Titel nach 2011.

„Der Start lag auf 2730 Metern, das Ziel auf 2600 Metern. Schwere Bedingungen durch die dünne Luft, Temperaturen trotzdem bis zu 30° C sowie Kopfweh und Nasenbluten bei sportlicher Betätigung waren eine Herausforderung“, so Danielas Vater Klaus Krückel.
Zwei souveräne Läufe
Dennoch legte die junge Rabensteinerin zwei souveräne Läufe hin und gewann vor der Japanerin Marino Maeda und der Italienerin Chiara Milesi. Am ersten Bewerbstag hatte Daniela bereits die Silbermedaille in der Superkombination hinter der Teamkollegin Kristin Hetfleisch und vor der Tschechin Magdalena Kotyzova gewonnen.
Sturz
Beim Abschlussbewerb, dem Super-G, gewann Marino Maeda/JPN vor den beiden Tschechinnen Magdalena Kotyzove und Karolina Raskovska. „Daniela war toll unterwegs bis ihr, vier Tore vor dem Ziel, durch eine Bodenunebenheit der Schi verschlagen wurde und sie zu Sturz kam. Schade, lag sie doch laut Videoanalyse bis zu diesem Zeitpunkt bereits um ca. 1 Sekunde vor der späteren Siegerin“, so Klaus Krückel.
Postings von Daniela
„Gestern, am letzten Tag, stürzte ich leider vier Tore vor dem Ziel im Super-G. Gott sei Dank habe ich mich nicht schwer verletzt und freue mich schon auf die nächsten Rennen in zwei Wochen in Schweden“.
Zur Person
Daniela Krückel wohnt in Rabenstein und startet für den Schiclub BSV Voith St. Pölten. Sie studiert derzeit Medientechnik und -design in Hagenberg in OÖ.


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