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BAKU/RABENSTEIN AN DER PIELACH. Bronze und die bereits vierte österreichische Medaille bei der Sportschützen-Europameisterschaft in Baku (Aserbaidschan) gewann Alexander Schmirl heute im Dreistellungsmatch mit dem Kleinkalibergewehr. Damit meldete sich der 27-jährige Rabensteiner eindrucksvoll zurück.

Alexander Schmirl im Kniend Foto: Lisa Haensch, ÖSB
  1 / 2   Alexander Schmirl im Kniend Foto: Lisa Haensch, ÖSB

Wieder einmal hatten die Schützen in Baku mit starkem Wind zurechtzukommen. Alexander Schmirl konnte sich optimal auf die herrschenden Bedingungen einstellen und legte gleich mit der ersten Stellung, dem Kniend, den Grundstein für seinen Erfolg: 388 Ringe waren das drittbeste Ergebnis. Auch im Liegend gelang dem Heeressportler mit 393 Ringen ein hervorragendes Resultat – er blieb auf Finalkurs. Im Stehend (376 Ringe) behielt Schmirl die Nerven und schoss seinen Rhythmus bis zum letzten Schuss, der erst drei Minuten vor Wettbewerbsende fiel, durch. Gesamt lag er damit nach dem Grunddurchgang auf Rang vier und qualifizierte sich so für das Finale der besten acht.

Finale

Im Finale lag Alexander Schmirl nach dem Kniend auf Rang sechs (149,3 Ringe), fiel im Liegend (155,7 Ringe) auf den siebten Zwischenrang zurück, kämpfte sich allerdings mit starken Stehendschüssen in der Elimination rasch in Richtung der Podestränge und beendete das Match als strahlender Dritter. Den zweiten Europameistertitel bei diesen Meisterschaften holte Yury Shcherbatsevich (BLR). Silber ging an Serhiy Kulish (UKR).

Erfolg nach längerer Durststrecke

Nach einer längeren Durststrecke in seinem post-olympischen Jahr ist es für Alexander Schmirl nun wieder aufgegangen. Der Niederösterreicher kämpfte in dieser Saison lange mit seiner Form und wurde mit dem heutigen Erfolg für sein Durchhaltevermögen belohnt: „Nachdem ich im Kniend und Liegend eher im hinteren Teil des Finalfeldes lag, war ich total überrascht, als ich im Stehend wieder auf die Anzeigetafel geschaut und mich auf dem Dritten wiedergefunden habe. Die Freude ist riesig!“

Vierter in Mannschaftswertung

Mit den Ergebnissen von Bernhard Pickl (NÖ), der mit 1143 Ringen den 25. Platz belegte, und dem Silbermedaillengewinner des KK-Liegendmatches, Thomas Mathis (V), auf Rang 38 (1135 Ringe), wurde das Team Schmirl-Pickl-Mathis Vierter in der Mannschaftwertung. Gesamt 3435 Ringe waren lediglich einen Ring weniger als das Ergebnis der drittplatzierten deutschen Mannschaft. Gold ging erneut an Weißrussland und Silber an Norwegen.


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