Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

RAINBACH. Eine spannende und gleichzeitig wichtige Übung absolvierten rund 40 Einsatzkräfte der Feuerwehren Rainbach und Summerau an der Gas-Übungsstation der Betriebsfeuerwehr OMV Gänserndorf. Die Experten zeigten, wie die Feuerwehren Gasaustritte und brennende Gase schnell und sicher unter Kontrolle bringen können. Eine jährliche Weiterbildung in diesem Bereich ist durch die Verteilerstation in Apfoltern, welche im Einsatzgebiet der Feuerwehren Rainbach und Summerau liegt, erforderlich.

  1 / 5  

In der Übungsanlage ist es möglich, kontrollierte Gasaustritte sowie Brände zu simulieren. Insbesondere die Hitzestrahlung und die Lautstärke stellten die Kameraden vor große Herausforderungen. Es wurden verschiedene Szenarien abgearbeitet, unter anderem ein Gasaustritt mit rund 60 bar. Um die Situation zu kontrollieren, wird der Gasstrahl mit Wasser inertisiert, wodurch eine Entzündung verhindert wird. Weiters wurde ein unkontrollierbarer, ausströmender Gasbrand, wie er bei einem Flanschbrand auftreten kann, abgearbeitet. Die Einsatzkräfte mussten in diesem Fall die Flamme mit einem Hohlstrahlrohr einfangen und ablenken, um im Ernstfall Personen retten zu können oder einen Schieber zu betätigen.

Zusätzlich informierten sich die Feuerwehren über redundante Löschleitungen, Kühlen von Gasleitungen sowie Vorgehen bei Gasaustritten in Gebäuden. Durch diese einsatznahen Übungen wurde den Kameraden wieder vor Augen gehalten, welche Gefahren bei einem Gasaustritt vorliegen und wie wichtig eine gute Zusammenarbeit ist.


Mehr zum Thema


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden