Vermeintlicher Brand und ein Verkehrsunfall: Feuerwehrfunker übten
ROITEN. Die fünf Feuerwehren Rappottenstein, Roiten, Pehendorf, Kirchbach und Lembach rückten kürzlich zur Funkübung nach Roiten aus.

Von der Übungsleitung erhielten die Teilnehmer verschlossene Umschläge mit den zu erfüllenden Aufgaben. Übungsannahme war der Brand eines landwirtschaftlichen Anwesens in Höhendorf sowie ein Verkehrsunfall mit verletzten Personen. Sache der Funker war es nun, zu dem Einsatzszenario selbständig Funksprüche zu erstellen und somit den vermeintlichen Brand zu bekämpfen. Ebenso musste das Rote Kreuz zur Unterstützung angefordert werden. Schon bald herrschte reger Verkehr auf Kanal 2 und die Situation schien beinahe real zu sein. Eine besondere Herausforderung ist jedes Mal das geringe Platzangebot in den Feuerwehrfahrzeugen, denn neben den Funkgesprächen sind auch Lageskizzen und Protokolle zu führen.
Theorie kam nicht zu kurz
Um das theoretische Wissen des Nachrichtendienstes in Erinnerung zu rufen, gab es im zweiten Teil der Übung Fragen aus der Ausbildung zum Funkleistungsabzeichen zu beantworten. Die beiden Übungsbeobachter Roland Wurz und Niklas Steindl zeigten sich mit der Ausarbeitung und Durchführung der Übung zufrieden und gaben noch den ein oder anderen Verbesserungsvorschlag. Und auch der gemütliche Teil durfte nicht fehlen: Seitens der Marktgemeinde Rappottenstein wurden die 35 Feuerwehrfrauen und -männer noch zu einer Jause ins Gasthaus König eingeladen.


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