Übung: Großer Brandeinsatz am Hühnerhof
KLEINKAMP. Übungsannahme: Ein Brandeinsatz am Biobetrieb: Der Stall mit 3000 Legehennen der Familie Hammerl aus Kleinkamp ist gefährdet.

Der Stall liegt in exponierter Lage. Somit war schon bei der Planung der Übung für den 15. September klar, dass mehrere hundert Meter Löschleitung gelegt und 50 Höhenmeter überwunden werden müssen.
Zur Übung waren neben Pehendorf zusätzlich die Wehren aus Rappottenstein und Roiten eingeladen. Die Zufahrtsstraße ist noch unbefestigt und somit eine Herausforderung für die Fahrzeuge.
Aufgrund der Nähe würde vermutlich auch im Ernstfall die FF Pehendorf als erste am Einsatzort eintreffen. Taktisch war es in dem Fall besser, nicht sofort mit dem Aufbau der Löschleitung zu beginnen, sondern zum Brandobjekt vorzustoßen und die Lage zu erkunden.
Mit der Hochdrucklöschanlage könnte ein effektiver Erstangriff gestartet werden. Zeitgleich wurde alles für den Atemschutzeinsatz vorbereitet und die Schlauchleitung vom Brandobjekt in Richtung Tal aufgebaut.
Die Übung beginnt
Mit Einsetzen der Dämmerung trafen nun die Feuerwehren Roiten und Rappottenstein am Übungsort ein. Ihre Aufgabe war, Wasser aus dem Kamp zu fördern, die Löschleitung zu errichten und nach 15 Minuten konnte der Befehl „Wasser marsch!“ gegeben werden. Künstlicher Rauch sorgte für ein realistisches Übungsbild.
Die Atemschutztrupps wurden mit der Suche nach vermissten Personen beauftragt. Bei der Erkundung des Gebäudes wurden mögliche gefährliche Stoffe entdeckt, die anhand der Kennzeichnung identifiziert werden mussten.
Bei der Nachbesprechung analysierte Übungsleiter Roland Stöger nochmals den Ablauf, die freudige Nachricht: es gab keine wesentlichen Kritikpunkte.
Passend zum Einsatz am Hühnerhof wurden die 33 Feuerwehrmänner und -frauen noch ins Feuerwehrhaus zu einer Eierspeise eingeladen.


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