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RAPPOTTENSTEIN. „Eingeklemmte und verletzte Person in einem Betonwerk“, so lautete die Übungsannahme der diesjährigen Herbstübung, die die Feuerwehren Rappottenstein, Pehendorf und Roiten gemeinsam absolvierten.

  1 / 4   Nach der Rettung aus der Betonmischanlage wurde der „Verletzte“ Simon Hohl von der FF Pehendorf zur weiteren Versorgung abtransportiert. Am Bild: Werner Gundacker, Werner Krammer, Leopold Hammerl, Johann Waldbauer, Bernhard Waldbauer und in der Rolle des Verletzten Simon Hohl; Foto: Günther Huber

Heuer waren die Rappottensteiner für die Vorbereitung verantwortlich.

Bei einsetzender Dunkelheit wurden die teilnehmenden Kameraden mittels Funknachricht zum Betonwerk Jungwirth in den Ortsteil „Hammer“ alarmiert. Übungsleiter Franz Graf teilte die Wehren in Gruppen auf. Sein Team hatte inzwischen zwei Stationen eingerichtet. Der Befehl für die FF Roiten lautete, eine Fertigungshalle des Betonwerkes zu erkunden. Dafür musste zuerst für die Beleuchtung gesorgt werden, da in der Übungsannahme der Strom ausgefallen war.

„Verletzte Person“

In der Halle stieß man auf eine verletzte Person, in einem schwer zugänglichen Bereich der Mischanlage. Aus vor Ort vorhandenen Hilfsmitteln, wie zum Beispiel Leitern und Holzteilen, wurde eine behelfsmäßige Rampe gebaut, über die man die Rettung durchführen konnte.

„Eingeklemmte Person“

Thema der zweiten Station war die Befreiung einer Person, die unter schweren Betonteilen eingeklemmt war. Im Ernstfall würden dazu Feuerwehren mit sogenannten „Rüstlöschfahrzeugen“ gerufen. Diese Fahrzeuge sind dazu mit speziellen Geräten zur Rettung von eingeklemmten Unfallopfern ausgestattet.

Anhand des Übungs-Dummies wurden verschiedene Methoden getestet. Wichtig war jedenfalls, zuvor die richtigen Hebepunkte zu finden und die Schwerpunkte und Hebelkräfte einzuschätzen. Als besonders hilfreich stellten sich die Hebekissen heraus. Da sie besonders flach sind, konnten sie einfach unter die Betonblöcke geschoben werden. Mit Druckluft gefüllt können sie Hebekräfte bis zu 24 Tonnen entwickeln.

Wichtige Nachbesprechung

Insgesamt nahmen 35 Mitglieder an der Übung teil. Bei der Nachbesprechung wurden die Vor- und Nachteile der einzelnen Geräte erläutert. Der sichere Umgang mit der technischen Ausrüstung ist für die Feuerwehr ebenso wichtig, wie Löschensätze.


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