14-jähriger Serienbrandstifter in Raxendorf – Schaden beläuft sich auf 100.000 Euro

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Margareta Pittl Online Redaktion, 18.04.2020 13:50 Uhr

RAXENDORF. Ein 14-jähriger Bursche soll im Gemeindegebiet von Raxendorf in den vergangenen Wochen insgesamt sechs Brände gelegt haben. Der Schaden beläuft sich auf 100.000 Euro.

Beginnend mit 12. März 2020 kam es im Gemeindegebiet von Raxendorf /Katastralgemeinde Steinbach wiederholt zu Brandlegungen durch einen vorerst unbekannten Täter. Dabei kam es am 12. März 2020 zu einem Brand in einem Wohnhaus in Steinbach. Auf Grund der raschen Brandentdeckung und des raschen Feuerwehreinsatzes konnte ein Vollbrand des Gebäudes verhindert werden. Folgend kam es beginnend mit 8. April 2020 im Umkreis von Steinbach zu vier Wald- und Flurbränden, wobei es in jedem Fall auf Grund der rascher Brandentdeckungen zu geringeren Flächenbränden, im Ausmaß von etwa 50-150 m2 kam und die weiteren Ausbreitungen von der Feuerwehr verhindert werden konnten. Am 16. April 2020, kam es gegen 20:30 Uhr, in Steinbach zu einem Scheunenbrand, wobei der Holzschuppen samt der darin abgestellten Gerätschaft (Traktor, Holzspalter etc.) völlig zerstört wurde. Durch den raschen Feuerwehreinsatz konnte ein Übergreifen der Flammen auf ein angrenzende Wohnhaus und das Stallgebäude verhindert werden. Nach den Ermittlungen zur Brandursache wurde vom Bezirksbrandermittler Brandstiftung angenommen.

100.000 Euro Schaden

Nach intensiven gemeinsamen Ermittlungen durch den Bezirksbrandermittler mit Brandermittlern des Landeskriminalamtes Niederösterreich, konnte ein 14-Jähriger aus dem Bezirk Melk als Beschuldigter zu insgesamt sechs Brandstiftungen mit einer gesamten Schadenssumme von etwa 100.000 Euro ausgeforscht werden. Er ist umfassend geständig die Brände mit einem Feuerzeug gelegt zu haben. Das tatsächliche Motiv ist noch unklar. Er dürfte aus Neugier und Langeweile gehandelt haben. Der 14-Jährige wird der Staatsanwaltschaft St. Pölten angezeigt.

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Kommentare

  1. Familie
    Familie19.04.2020 13:08 Uhr

    Unwissenheit - Man sollte bitte schön aus "Unwissenheit" keine "Vermutungen" über das Motiv des Jungen verbreiten, das ist keiner korrekten Berichterstattung würdig!

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