Ausstellung über Erotik und die Illusionen darüber
RIED. Mit der Ausstellung „Illusion Eros“ beginnt die Innviertler Künstlergilde ihre Ausstellungsaktivitäten 2026. Die von Günther Schafellner kuratierte Schau wird am Donnerstag, 19. Februar, um 19 Uhr in der Gildengalerie am Kirchenplatz eröffnet.

Präsentiert werden Arbeiten von Hanna Kirmann, Simone Thurner, Christine Perseis, Andrea Hinterberger und Günther Schafellner in großformatigen Öl und Acrylmalerei, Drucktechniken, Bildhauerei in Bronze sowie eine zusätzliche Audiodarbietung von Simone Thurner.
Jahrestitel „zwanzig SEXundzwanzig“
Das Thema Liebe, Erotik, Sehnsucht oder Leidenschaft mit all seinen vielfältigen Ausprägungen, führt mit dem Jahrestitel „zwanzig SEXundzwanzig“ durch das diesjährige Ausstellungsjahr der Gilde.
Illusionen
Zur Ausstellung informiert die Künstlergilde: „Wie die Natur inspiriert auch die Liebe und die Darstellung nackter Körper oder erotischer Motive Künstlerinnen und Künstler. In jeder Kunstepoche und Kunstrichtung. Es ist eine Illusion, wenn Kunstschaffende meinen, sich in ihrer künstlerischen Entwicklung dem Thema Erotik nie widmen zu wollen oder zu können. Sich nicht mit Scham, Freizügigkeit, Schönheit oder auch Grenzen der Zumutbarkeit auseinander zu setzten, ist nicht wirklich konsequent. Andererseits unterliegen Betrachter erotischer Werke manchmal einer falschen Wahrnehmung der Wirklichkeit, eben einer Illusion. Oftmals, weil sie die Gedanken oder Motivation der Künstlerinnen und Künstler der erotischer Kunst nicht kennen.“
Finissage
Die Ausstellung wird mit einer Finissage am Mittwoch, 18. März, um 18 Uhr beendet.


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