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Friedrich Idam gab in Ried Tipps zum leistbaren Bauen

Theresa Senzenberger, 16.02.2026 18:24

RIED. Friedrich Idam, Architekt und Experte für historische Bauten, sprach in der Giesserei Ried beim Fachvortrag „G‘scheit bauen“ über Möglichkeiten, sein Zuhause auf leistbare Weise schön und wohltuend zu gestalten. 

Friedrich Idam sprach in Ried über kreative Baumöglichkeiten. (Foto: Gerd Kressl)
Friedrich Idam sprach in Ried über kreative Baumöglichkeiten. (Foto: Gerd Kressl)

Friedrich Idams Zugang zum Bauen ist tief im Handwerk verwurzelt: Nach der Bildhauerklasse in Hallstatt und einer Arbeit als Totengräber führte ihn sein Weg über das Architekturstudium und die Denkmalpflege zur Lehrtätigkeit an der HTL Hallstadt.

Sein Wissen vermittelt er unter anderem auch in seinem Podcast „Simple Smart Buildings“. Seine Philosophie: „Weg vom Komplizierten, hin zum Elementaren.“

Variable Größe

Idam hinterfragte bei seinem Vortrag die Größe vieler Häuser und Gärten. Er empfiehlt, Häuser so zu planen, dass sie mit den Lebensphasen mitwachsen oder schrumpfen können. Auch kleinere, durchdachte Außenräume nach japanischem Vorbild können ihm zufolge sinnvoll sein. 

Bestehende Materialien nutzen

Ein zentrales Thema war die Wiederverwendung von Materialien. Wer das mit Eigenleistungen kombiniert, könne auch heute Gebäude noch gut finanzieren. Er selbst mauerte etwa einen doppelwandigen Kachelofen aus den Resten von Nachtspeicheröfen. 

Wohltuende Muster

Schönheit ist laut Idam keine reine Geschmackssache. Mittels Eye-Tracking-Studien lasse sich belegen, dass Menschen auf fraktale Muster positiv reagieren. Dabei handelt es sich um Strukturen, wie man sie in der Natur findet, etwa bei Felsen und Bäumen, und die sich in verschiedenen Maßstäben wiederholen. 

Architekturreise

Die Podcast-Folge zum Vortrag findet man unter www.giesserei-ried.at. Der nächste Termin zum Thema Bauen steht bereits fest: Am 12. Mai veranstaltet die Giesserei eine Architekturreise in Richtung Rosenheim, organisiert von Peter Wimmesberger.


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