RIED. Das Jahr 2025 ist im Bezirk Ried klar zu trocken ausgefallen. An der Wetterstation Ried wurden im gesamten Jahr nur 640 Millimeter Niederschlag gemessen. In den kommenden Monaten ist somit ausgiebiger Regen notwendig.
2025 zählt oberösterreichweit zu den deutlich niederschlagsärmeren Jahren. Besonders im Innviertel war das Defizit spürbar, wie Umwelt- und Klima-Landesrat Stefan Kaineder (Grüne) berichtet. In Ried wurden mit 640 Millimeter Niederschlag im Jahr nur 65 Prozent der üblichen Jahresmenge erreicht.
Dank der feuchtkühlen Witterung im Juli blieben größere Schäden im landwirtschaftlichen Sektor aus. Für die Grundwasservorräte seien in den nächsten Monaten jedoch deutlich höhere Niederschlagsmengen dringend notwendig.
Schärding war Hitze-Hotspot
Zugleich war es in Ried deutlich zu warm: Die durchschnittliche Jahrestemperatur lag um 1,9 Grad Celsius über dem Vergleichszeitraum 1961 bis 1990.
Schärding war im Vorjahr in ganz Oberösterreich der Hitze-Hotspot. Am 2. Juli 2025 wurden dort 35,4 Grad Celsius gemessen.
Maßnahmen erforderlich
Kaineder warnt angesichts der aktuellen Daten: „Das Jahr 2025 zeigt eindringlich, dass der menschengemachte Klimawandel längst Realität ist. Jedes Jahr ohne wirksame Maßnahmen verschärft die Klimakrise und ihre Auswirkungen.“
Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden