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RIED. 1953 gründeten Fritz Walter und Hans Wintersteiger eine kleine Schlosserei in Obernberg am Inn. 2023 ist Wintersteiger ein internationaler Konzern mit 1.200 Mitarbeitern und mehr als 220 Millionen Euro Umsatz.

Wintersteiger ist der einzige Mähdrescher-Hersteller in Österreich. (Foto: WINTERSTEIGER AG)
  1 / 2   Wintersteiger ist der einzige Mähdrescher-Hersteller in Österreich. (Foto: WINTERSTEIGER AG)

Damit zählt Wintersteiger zu den ältesten Unternehmen im Innviertel und ist der größte industrielle Betrieb in der Stadt Ried. Die hohe Produktvielfalt und die Internationalität mit mehr als 25 Unternehmensstandorten und Vertretungen auf allen Kontinenten machen Wintersteiger zu einem sehr attraktiven Arbeitgeber: 2022 konnte das Unternehmen mehr als 100 neue Mitarbeiter gewinnen und plant auch für 2023 einen Zuwachs in dieser Größenordnung.

Ein „Hidden Champion“: versteckt an der Weltspitze

Wintersteiger ist in Nischenmärkten aktiv und hat es in den Rieder Kernsparten zur Weltmarktführerschaft gebracht. Für Endverbraucher sind die grünen Maschinen wenig sichtbar, in vielen Alltagsprodukten steckt jedoch Wintersteiger Technologie. Wie zum Beispiel im Bier: Braugerste wird vielerorts mit Wintersteiger Sämaschinen und Mähdreschern gezüchtet. Versteckte Spitzenleistungen: In den vergangenen 70 Jahren war Wintersteiger an der Hälfte aller gezüchteten Saatgutsorten beteiligt. Bereits 1960 entwickelte Firmengründer Hans Wintersteiger den ersten Mähdrescher für die Saatzucht weltweit – heute ist Wintersteiger der einzige Mähdrescher-Hersteller in Österreich. Ähnlich ist es beim Parkettboden: Jeder zweite Quadratmeter wird mit einer Holzdünnschnittsäge von Wintersteiger gesägt. Hier kann sich das Unternehmen unter anderem mit der sehr dünnen Schnittfuge behaupten, die nur einen minimalen Rohstoffverlust verursacht. Auch bei Skirennen kommt Wintersteiger Technologie ins Spiel: Fast alle Rennlaufverbände setzen auf die High-Tech-Maschinen, die Bestzeiten schleifen. Um an der Spitze zu bleiben, investiert Wintersteiger jährlich rund acht Prozent des Umsatzes in Forschung und Entwicklung: In den letzten fünf Jahren 50 Millionen Euro, für 2023 sind 14 Millionen Euro vorgesehen. Zu Spitzenleistungen gehören hoch motivierte Teams. Hier verfolgt das Unternehmen den Ansatz der „New Work“, das heißt einer modernen Arbeitswelt mit flexiblen Arbeitszeiten, Home-Office und vielen Social Benefits.

Auf den Nachwuchs kommt es an

Mit 60 Lehrlingen in neun Lehrberufen ist Wintersteiger einer der größten Ausbildungsbetriebe in der Region. Nach der Ausbildung zu erstklassig qualifizierten Fachkräften werden sie individuell gefördert, interne Karriereläufe konsequent verfolgt: Für Fach- und Führungskarrieren bietet Wintersteiger ein Talentmanagement-Programm, eine firmenspezifische Vertriebsakademie sowie die Möglichkeit, Auslandserfahrung in den Niederlassungen zu sammeln.

So geht es weiter

2023 steht ein größerer organisatorischer Umbau an: Aus den drei Divisions Seedmech, Woodtech, Sports sowie der Produktion werden eigenständige, flexible GmbHs. Das Umsatzziel ist ambitioniert: Bis 2027 hat sich Wintersteiger vorgenommen, den Umsatz auf 400 Millionen Euro zu verdoppeln. Kurz gesagt, der Weltmarktführer aus dem Innviertel wird noch viele Innovationen und top Maschinen auf den Markt bringen.

Am Sonntag, 30. April lädt Wintersteiger herzlich zu einem Tag der offenen Tür in die Zentrale in Ried ein: mit Frühshoppen, Bummelzug durch die Fertigung, Produktvorführungen, Spielestationen, Gewinnspielen u.v.m.
Infos zum Programm unter: www.wintersteiger.com/tdot