Großes Angebot bei Zuchtrinderversteigerung in Ried
RIED. Ein großes Angebot, das flott versteigert wurde, prägte die Zuchtrinderversteigerung in Ried. Es wurden doppelt so viele Erstlingskühe wie bei der letzten Versteigerung vermarktet. Die Verkaufsquote betrug 99 Prozent.

Vor allem bei trächtigen Kalbinnen und Erstlingskühen standen deutlich mehr Tiere zur Verfügung als bei den vorangegangenen Märkten. Ein Schwerpunkt lag auf den Jungkühen. Der Großteil der Tiere blieb im Verbandsgebiet, einzelne Kühe gingen über die Firma de Poda in den Export nach Italien. Den Höchstpreis erzielte mit 3.400 Euro eine leistungsstarke Herzpower-Tochter vom Betrieb Schmid aus Münzkirchen.
200 Kalbinnen versteigert
Sehr rege Nachfrage herrschte auch bei den trächtigen Kalbinnen. Insgesamt 200 Tiere wurden zu einem Durchschnittspreis von rund 3.100 Euro versteigert. Die meisten Kalbinnen gingen über die Firmen Klinger und Schalk nach Algerien. Weitere Ankäufe erfolgten für den Export nach Bosnien, Spanien und Italien. Spitzenpreise lagen bei bis zu 3.450 Euro.
Für Besamungsstation gekauft
Bei den Stieren stach der genetisch hornlose Desiterio-Sohn Dolomit Pp*, vom Betrieb Hubert Schrems aus Mettmach, hervor. Dolomit wurde von der Besamungsstation Oberösterreich um 6.200 Euro angekauft.
Die nächste Zuchtrinderversteigerung in Ried ist für Dienstag, 10. März, angesetzt. Die derzeit hohe Nachfrage bietet laut dem Fleckviehzuchtverband Inn- und Hausruckviertel gute Vermarktungschancen.


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